Ärztliche Fort- und Weiterbildung - Thema der #11 Podcastfolge des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an Schleswig-Holsteins Schulen kann es vermehrt zu Attestanfragen von Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal kommen. In der Regel reicht eine Bescheinigung von Grunderkrankungen daher nicht aus. Vielmehr wird bei Ihrer individuellen ärztlichen Einschätzung ein Bezug zu den vom Robert Koch-Institut kontinuierlich aktualisierten Informationen zu Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe herzustellen sein, die wir Ihnen nachfolgend verlinkt haben. Weiter

WARNUNG und eindringliche Bitte!

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den teils drastischen Maßnahmen zum Umgang damit sind FALSCHNACHRICHTEN und VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN in unseriösen Medien im Umlauf. Die Ärztekammer Schleswig-Holstein verurteilt die absichtliche Verbreitung von Fehlinformationen aufs Schärfste und bittet daher, fragliche Quellen kritisch zu betrachten und zu überprüfen. Vertrauen Sie nur bekannt seriösen Informationsportalen. Wir verweisen nur auf Quellen, denen die Ärzteschaft in dieser Situation, in der naturgemäß Fragen offen bleiben, vertraut. Diese finden Sie verlinkt hier auf dieser Seite. 

Coronavirus: Hinweise zum laufenden Betrieb der Ärztekammer

  • Erreichbarkeit:  Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, von persönlichen Kontaktaufnahmen vor Ort abzusehen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
  • Akademie: Der Lehrbetrieb der Akademie der ÄKSH in Bad Segeberg ist bis zum 7. Juni ausgesetzt. Bis dahin bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Beantwortung Ihrer Anfragen mehr Zeit als üblich in Anspruch nimmt.
  • Aktuell passen wir unseren Seminarbetrieb den in Schleswig-Holstein derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln an. Teilnehmer stornierter Seminare werden von uns benachrichtigt, sobald neue Termine festgelegt sind.

Seelsorge-Hotline der Nordkirche für Patienten

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland bietet seit dem 24. März eine kostenlose Seelsorge-Hotline für alle Menschen, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Unter der Nummer 0800 4540106 sind bis auf Weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche erreichbar. Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen oder sozialer Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen, können sich an die Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden.

Alle weiteren Informationen und weitere seelsorgerische Telefonnummern der Nordkirche finden Sie unter dem folgenden Link:

Im Rahmen einer bundesweit angelegten Interventionsstudie der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) sollen rund 1300 Patientinnen und Patienten untersucht werden, bei denen eine unkomplizierte COVID-19-Erkrankung diagnostiziert wurde. Weiter

Masernimpfpflicht tritt am 1. März in Kraft

Ab dem 1. März gilt das Bundesmasernschutzgesetz. Die bundesweite Nachweispflicht über einen Masernschutz gilt für:

  1. Personen, die nach (31.12.) 1970 geboren sind und in medizinischen Einrichtungen tätig sind
  2. Kinder, die in einer Gemeinschaftseinrichtung oderin der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege betreut werden
  3. Personen, die nach (31.12.) 1970 geboren sind und in Gemeinschaftseinrichtungen oder in der Kindertagespflege tätig sind
  4. Personen, die nach (31.12.) 1970 geboren sind und in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende und Flüchtlinge bereits vier Wochen untergebracht oder die dort tätig sind
  5. Kinder, die in Heimen bereits vier Wochen betreut werden 

Weitere Informationen zu den Regelungen zur Nachweispflicht über einen Masernschutz finden Sie unter den folgenden Links:

Kann ein Leben gegen ein anderes abgewogen werden? Vor dieser Frage könnten Ärztinnen und Ärzte auch in schleswig-holsteinischen Krankenhäusern im Falle einer zweiten Infektionswelle von CoVid-19-Erkrankungen zunehmend stehen. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat nun eine Orientierungshilfe veröffentlicht, die Ärztinnen und Ärzte bei der Verteilung von intensivmedizinischen Ressourcen im Falle eines Kapazitätsmangels unterstützen soll. Die Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) unterstützt diese Orientierungshilfe ausdrücklich. Weiter

Fort- und Weiterbildungen der Akademie

Die Akademie bietet ein breites Fort- und Weiterbildungsprogramm für Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Assistenzberufe an. Jährlich finden hier über 400 Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen mit mehr als 6.000 Teilnehmern statt.

Neu! Nicht-ärztliche Praxisassistentin als Blockweiterbildung! Start im Juli 2020

Wir bieten erstmalig diese Ausbildung als Blockunterricht vom 27. Juli bis 21. August 2020 an. Am Ende der Weiterbildung erhalten Sie nach erfolgreich bestandener Prüfung Ihr Zertifikat zur Nicht-ärztlichen Praxisassistenz.

Neuregelung der Leichenschau

Die Änderung ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Inhalt der Novellierung ist die Neugestaltung der GOÄ im Bereich der Todesfeststellung. Die Novellierung berücksichtigt in weiten Teilen einen Vorschlag der Bundesärztkammer zur Neuregelung der Leichenschau von Januar 2019.

Studie zu den Effekten von Onlinebewertungen auf Personen in medizinischen Berufen

Im Zeitalter des Internets werden auch Ärztinnen und Ärzte online bewertet. Dass diese Onlinebewertungen den wirtschaftlichen Erfolg von Arztpraxen beeinflussen können, beispielsweise durch Rufschädigung, ist bereits bekannt. Doch wie werden sie aus psychologischer Sicht von den Betroffenen wahrgenommen? Eine Studie des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz möchte diese Frage klären. Interessierte Ärztinnen und Ärzte können sich auf der Hompage über die Hintergründe und den Ablauf der Studie informieren.

Bei Fragen können Sie Frau Luna Fiedler über die folgenende Kontaktmöglichkeiten erreichen:
studie.onlinebewertungen@uni-mainz.de
0175 790 1111 erreichen.

Wieder im Norden: Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung

Die Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte nimmt zu. Diese Entwicklung ist keinesfalls nur in Deutschland zu beobachten. Weiter