Am 26. Mai 2016 ist das neue Krebsregistergesetz des Landes Schleswig-Holstein in Kraft getreten. Es setzt die Vorgaben des Bundes-Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes (KFRG) um, welches die Länder zur flächendeckenden klinischen Krebsregistrierung verpflichtet.

Ziele des Krebsregisters Schleswig-Holstein sind die Krebsbekämpfung, insbesondere die Verbesserung der Datengrundlage für die Krebsepidemiologie, die Evaluation von organisierten Krebsfrüherkennungsprogrammen und die Verbesserung der Qualität der onkologischen Versorgung.

Das Krebsregistergesetz regelt die fortlaufende und einheitliche Erhebung und Verarbeitung der personen- und krankheitsbezogenen Daten über das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Krebserkrankungen.

Wir werden an dieser Stelle die grundlegenden sowie die jeweils aktuellen Informationen zum neuen Krebsregister bereitstellen.

In unserem Schreiben vom 09. Mai 2016 haben wir alle Meldestellen über das Inkrafttreten des neuen Gesetztes informiert und „10 Eckpunkte“ zum neuen Krebsregister benannt. Sie finden diese Dokumente zum Nachlesen im nebenstehenden Downloadbereich.   

Für Ärzte

Vom epidemiologischen zum klinisch-epidemiologischen Krebsregister

Die Aufgabe der klinischen Krebsregistrierung wurde in Schleswig-Holstein dem seit 1997 existierenden epidemiologischen Krebsregister übertragen, welches somit zum klinisch-epidemiologischen Krebsregister ausgebaut wird.

Wie schon im epidemiologischen Krebsregister gibt es für alle Ärzte in Schleswig-Holstein eine Meldepflicht. Anders als bisher erstreckt sie sich nicht nur auf die Bürger des Landes, sondern auf alle in Schleswig-Holstein diagnostizierten und behandelten Krebspatienten. Vom Wohnort-Prinzip wird zum Behandlungsort-Prinzip gewechselt.

Im Gegensatz zur rein epidemiologischen Krebsregistrierung, welche bei der Meldung vor allem das erstmalige Auftreten einer Krebserkrankung fokussiert und bei der Auswertung auf die regionale Verteilung der Inzidenzen abzielt, soll bei der klinischen Krebsregistrierung die Erkrankung über die gesamte Patientenkarriere hinweg dokumentiert werden. Neben der Diagnose sind daher die Therapien und Änderungen im Krankheitsverlauf zu erfassen.

Der so entstehende umfassende Datensatz kann zur Qualitätssicherung heran gezogen und Grundlage werden für umfassende wissenschaftliche Forschung, wodurch letztlich die Versorgung der Krebspatienten verbessert werden kann.

Aufgrund des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes (KFRG) wird auch die Finanzierung des Krebsregisters neu strukturiert: Die Krankenkassen fördern zu 90 % den Betrieb der klinischen Krebsregistrierung durch eine einmalig pro Tumorerkrankung gezahlte Fallpauschale. Voraussetzung ist, dass das Krebsregister die Fördervoraussetzungen der Krankenkassen erfüllt. Auch die Meldevergütung der klinischen Meldungen wird durch die Krankenkassen finanziert. Das Land trägt die restlichen 10 % der im Rahmen der klinischen Krebsregistrierung entstehenden Betriebskosten sowie die Kosten der epidemiologischen Krebsregistrierung.

Der Aufbau klinischer Krebsregister wird mit einer Anschubfinanzierung der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Gesetzliche Grundlagen

Krebsregistergesetz Schleswig-Holstein:

Das Gesetz über das Krebsregister des Landes Schleswig-Holstein (Krebsregistergesetz – KRG SH), vom 4. November 2015 (GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 2126-13) tritt am 26. Mai 2016 in Kraft. Gleichzeitig wird das Landeskrebsregistergesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Mai 2006 (GVOBl. Schl.-H. S. 78) aufgehoben.

Das Krebsregistergesetz regelt die fortlaufende und einheitliche Erhebung und Verarbeitung der personen- und krankheitsbezogenen Daten über das Auftreten, die Behandlung, den Verlauf von Krebserkranungen bösartiger Neubildungen einschließlich ihrer Vorstufen, Frühstadien sowie Neubildungen unsicheren und unbekannten Verhaltens sowie gutartiger Tumoren des zentralen Nervensystems nach Kapitel II der Internationalen Klassifizierung der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD).

Das Gesetz schreibt zudem fest, dass das Krebsregister SH die Aufgaben der klinischen Krebsregistrierung nach § 65 c Absatz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) wahrnimmt.    

Das Krebsregistergesetz SH im Wortlaut

 

Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz / § 65 c SGB V:

Am 09. April 2013 trat das Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz - KFRG) in Kraft. Es folgt den Umsetzungsempfehlungen des im Jahr 2008 initiierten Nationalen Krebsplans, der die Verbesserung der onkologischen Versorgung zum Ziel hat. So regelt es mit der Einfügung des § 25 a im Sozialgesetzbuch V die Rahmenbedingungen zur Durchführung organisierter Früherkennungsprogramme und legt durch die Ergänzung des § 65 c SGB V zugleich die Einrichtung regionaler klinischer Krebsregister in allen Bundesländern fest.

Die klinischen Krebsregister sollen als fachlich unabhängige Einrichtungen alle wichtigen im Verlaufe einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung anfallenden Daten erfassen.

Durch den bundesweit flächendeckenden Ausbau klinischer Krebsregister soll eine systematische und einheitliche Datenerfassung sichergestellt und somit die onkologische Qualitätsbericht­erstattung gestärkt werden. Die bundesweit möglichst einheitliche Registerstruktur soll in Kombination mit dem von allen Registern anzuwendenden einheitlichen onkologischen Basisdatensatz valide Aussagen über das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Tumorerkrankungen erlauben. Diese kommen letztlich der Versorgung von Krebspatienten und der Weiterentwicklung der Krebstherapie zu Gute.

Das KFRG zum Nachlesen finden Sie im Bundesgesetzblatt.

 

Bundeskrebsregisterdatengesetz

Das Bundeskrebsregisterdatengesetz (BKRG) ist am 18. August 2009 in Kraft getreten mit dem Ziel, verlässliche bundesweite Daten zum Krebsgeschehen verfügbar zu machen. Es baut auf den Strukturen der epidemiologischen Krebsregister der Länder auf.

Als zentrale Sammel- und Auswertestelle für die Daten aus den einzelnen Bundesländern und zur Bereitstellung verlässlicher Daten auf Bundesebene wurde Anfang 2010 das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) beim Robert Koch-Institut eingerichtet.

Das Bundeskrebsregisterdatengesetz regelt die Datenübermittlung von den epidemiologischen Landeskrebsregistern an das Zentrum für Krebsregisterdaten und umgekehrt, die Auswertung und Nutzung der Daten sowie die regelmäßige Veröffentlichung von Berichten zum Krebsgeschehen in Deutschland durch das ZfKD.

Das BKDG finden Sie unter „Gesetze im Internet“.

Aufgaben des Krebsregisters

Das Krebsregister SH nimmt die Aufgaben der klinischen Krebsregistrierung nach § 65 c Absatz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) wahr. Im Einzelnen sind dies gemäß § 1Absatz 3 Krebsregistergesetz:

  1. die personenbezogene Erhebung aller in Schleswig-Holstein stationär und ambulant versorgter Krebspatienten
  2. die Auswertung der gespeicherten Daten und die Rückmeldung der Auswertungsergebnisse an die einzelnen Leistungserbringer,
  3. den Datenaustausch mit anderen Krebsregistern bei solchen Patientinnen und Patienten, bei denen Hauptwohnung und Behandlungsort in verschiedenen Einzugsgebieten liegen, sowie mit Auswertungsstellen der klinischen Krebsregistrierung auf Landesebene,
  4. die Förderung der interdisziplinären, direkt patientenbezogenen Zusammenarbeit bei der Krebsbehandlung, sowie die Mitarbeit bei regionalen Qualitätskonferenzen durch standardisierte und spezifische Auswertungen,
  5. die Beteiligung an der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung des Gemeinsamen Bundesausschusses nach § 137 Absatz 1 Nummer 1 in Verbindung mit § 135 a Absatz 2 Nummer 1 SGB V,
  6. die Zusammenarbeit mit Zentren in der Onkologie,
  7. die Verarbeitung und Übermittlung erforderlicher Daten zur Herstellung von Versorgungstransparenz und zu Zwecken der Versorgungsforschung,
  8. die Übermittlung der angeforderten Daten in anonymisierter Form an den Gemeinsamen Bundesausschuss oder an einen vom Gemeinsamen Bundesausschuss bestimmten Empfänger gemäß § 65 c Absatz 7 SGB V,
  9. das Auftreten, die Behandlung und Versorgung und den Verlauf sowie die diesbezüglich zeitlichen Entwicklungen der meldepflichtigen Erkrankungen statistisch-epidemiologisch auszuwerten,
  10. die Verarbeitung und Übermittlung von Daten als Grundlage der Gesundheitsplanung,
  11. die Mitwirkung bei der Bewertung präventiver und kurativer Maßnahmen,
  12. die Mitwirkung bei Durchführung und Ergebniskontrolle von Maßnahmen zur Krankheitsfrüherkennung nach diesem Gesetz,
  13. die Übermittlung von Daten, in grundsätzlich anonymisierter oder pseudonymisierter Form, für die wissenschaftliche Forschung einschließlich der Versorgungsforschung.    

Organisation des Krebsregisters

Die etablierten Strukturen von Vertrauensstelle (an der Ärztekammer SH) und Registerstelle (Institut für Krebsepidemiologie e.V.) werden auch im klinisch-epidemiologischen beibehalten. Neu hinzu kommt eine Koordinierungs- und Leitungsstelle im Sozialministerium, die von einem Beirat begleitet wird. Träger des Krebsregisters SH ist das Land Schleswig-Holstein.

Die Vertrauensstelle ist weiterhin für die Annahme der Meldungen, ihre Zusammenführung auf Patientenebene und eine erste Qualitätssicherung der Meldungen zuständig. Die Registerstelle wertet die Daten klinisch-epidemiologisch aus. Wie bereits beim epidemiologischen Krebsregister bleibt die Trennung der Daten im neuen Register bestehen: Während die Vertrauensstelle dauerhaft nur die Identitätsdaten der Patienten speichern darf und die Krankheitsdaten an die Registerstelle weiterleiten muss, liegen in der Registerstelle keine personenidentifizierenden Daten vor, sondern nur die Krankheits-Daten.

Meldende und Meldestellen

Meldende sind alle Ärzte und Zahnärzte in Schleswig-Holstein.

Zwei oder mehr gemeinsam tätige Meldende bilden eine Meldestelle (§4 Abs. 5 Krebsregistergesetz SH). In den Kliniken bilden die einzelnen Abteilungen jeweils eine Meldestelle. Weitere Melder sind alle Pathologen und Pathologische Institute.

Der Melder erhebt die erforderlichen Daten zur Person sowie die jeweiligen klinisch-epidemiologischen Daten zur Krebserkrankung des Patienten und meldet beides zusammen an das Krebsregister. Er hat dabei sicherzustellen, dass bei jedem Meldeanlass eine Meldung erfolgt.

Neben den Behandlern und den Pathologen sind die Kreisgesundheitsbehörden zur Meldung verpflichtet Sie übermitteln die erforderlichen Daten aller Todesbescheinigungen an die Vertrauensstelle.

Meldepflicht

Alle Ärzte und Zahnärzte unterliegen wie bereits beim epidemiologischen Krebsregister einer Meldepflicht! Die Patienten sind dabei namentlich zu melden. Anders als bisher ist die dauerhafte Speicherung der Identitätsdaten der Patienten dabei nicht von der Bereitschaft zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben abhängig, sondern stellt nun den Regelfall dar. Nur wenn der Patient explizit einen schriftlichen Widerspruch bei der Vertrauensstelle oder beim Melder zur Weiterleitung an diese einlegt, können seine Identitätsdaten nach der Verarbeitung gelöscht werden. Dauerhaft wird dann nur ein nicht rückentschlüsselbares Pseudonym in der Vertrauensstelle hinterlegt.

Anders als bei der rein epidemiologischen Krebsregistrierung sind zukünftig alle Patienten zu melden, bei denen in Schleswig-Holstein eine bösartige Krebsneuerkrankung diagnostiziert oder behandelt wurde, unabhängig vom Wohnort der Erkrankten. Dieses Behandlungsort­prinzip löst das Wohnortprinzip der epidemiologischen Krebsregistrierung ab.

Zu erfassen sind alle bösartigen Neubildungen einschließlich ihrer Vorstufen, Frühstadien sowie Neubildungen unsicheren und unbekannten Verhaltens sowie gutartige Tumoren des zentralen Nervensystems nach Kapitel II der Internationalen Klassifizierung der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD).    

Meldeanlässe

Zukünftig ist jede Meldestelle zur Meldung der Informationen ihres eigenen Behandlungsbeitrags verpflichtet. Das Krebsregistergesetz hat hierfür Meldeanlässe festgelegt, zu denen der jeweilige durchführende Arzt eine Meldung abzugeben hat:

  1. Diagnose einer Tumorerkrankung,
  2. histologische, zytologische und autoptische Sicherung der Diagnose („Pathologen-Meldung“)
  3. Beginn einer therapeutischen Maßnahme,
  4. Abschluss einer therapeutischen Maßnahme einschließlich Abbruch
  5. Änderungen im Krankheitsverlauf (v. a. Rezidive und Metastasen)
  6. Tod des Patienten.

An diesen Meldeanlässen orientieren sich die zukünftigen Meldungstypen der elektronischen Erfassung (Diagnose, histol/zytol. Sicherung, Therapie-Meldung, Verlaufsmeldung).

Die Meldung einer anderen Meldestelle befreit nicht von der eigenen Meldepflicht. Wenn also z.B. ein Strahlentherapeut die Bestrahlung des Patienten meldet, entbindet das nicht denjenigen Arzt, der die Diagnose des Primärtumors gestellt hat, hierfür eine Diagnose-Meldung abzugeben. Ebenso hat der beteiligte Pathologe eine Meldung abzugeben.

Durch das Zusammentragen der Informationen der einzelnen Maßnahmen entsteht langfristig ein umfassendes Bild der Krebserkrankung des Patienten.

Für die nicht-melanotischen Hautkrebsarten (C44 und D04) sind nur die Meldeanlässe 1, 2 und 6 zu bedienen. Die Erfassung dieser Erkrankungen ist von der finanziellen Förderung der Krankenkassen ausgenommen; sie werden vom Land finanziert. Für Krebspatienten, die zum Zeitpunkt der Diagnosestellung das 18. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen haben, gilt nur der Meldeanlass der Diagnose, da diese Fälle nicht in der klinischen Krebsregistrierung gemäß § 65c SGB V vorgesehen sind. Hier ist für die Finanzierung ebenfalls allein das Land verantwortlich.

Übersicht der Meldeanlässe und Diagnosen

Übersicht der Mindestangaben KRSH

Meldefrist

Das Krebsregistergesetz sieht eine Meldefrist vor, gemäß derer die Übermittlung der Daten zum jeweiligen Meldeanlass bis zum 10. Werktag des Folgemonats nach dem Meldeanlass zu erfolgen hat.

Beispiel: Beginn einer Strahlentherapie am 25.07.2016 >> Meldung mit dem Meldeanlass „Therapiebeginn“ hat bis zum 12.08.2016 zu erfolgen.

Bis das Krebsregister die Meldestellen in das neue Meldeverfahren eingebunden haben wird, wird die Nicht-Einhaltung der Meldefrist keine Konsequenzen auslösen.

Datensatz

Im Vergleich zur bisherigen Krebsregistrierung wird für die klinische Krebsregistrierung insgesamt gemäß Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz ein wesentlich umfangreicherer Datensatz erhoben. Es handelt sich dabei um den sog. einheitlichen onkologischen Basisdatensatz der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID), kurz „ ADT/GEKID-Basisdatensatz“ sowie ihn ergänzende Module. Der ADT-/GEKID-Basisdatensatz bildet neben der Diagnose auch detaillierte Therapiedaten und den Verlauf einer Krebserkrankung sowie die Informationen zum Tod ab.

Der ADT-/GEKID-Datensatz im Wortlaut

Das Krebsregistergesetz SH sieht zudem noch einige über Basisdatensatz hinausgehende Angaben vor. So gilt es die Bereitschaft des Patienten zur Mitwirkung bei Forschungsvorhaben in der Meldung zu dokumentieren und den Anlass der Diagnosestellung (ausgenommen sind die Pathologen). Pathologinnen und Pathologen sowie Pathologische Institute haben in ihrer Meldung den Einsender der begutachteten Probe anzugeben.

Meldeweg „Melderportal“

Die Meldungen an das Krebsregister erfolgen zukünftig über ein sog. Melderportal im Internet. Jede Meldestelle bekommt einen eigenen gesicherten Zugang und kann zwischen einer manuellen Erfassung der Meldungen und der Möglichkeit, ggf. schnittstellenkonforme Dateien Ihres Tumordokumentationssystems hochzuladen, wählen.

Der neue Meldeweg ist für alle Meldeanlässe, die ab dem 26.05.2016 eintreten, zu benutzen! Derzeit wird mit Hochdruck an der Bereitstellung des neuen Meldewegs gearbeitet.

Bitte benutzen Sie für nach dem 26.05.2016 auftretende Neuerkrankungen auf keinen Fall die bisherigen Meldeunterlagen des epidemiologischen Krebsregisters (Meldebögen oder EDV-Erfassungsprogramm)! Der neue, größere Daten­umfang lässt dies nicht zu. Zudem können wir solche Meldungen nicht vergüten! Bitte benutzen Sie die bisherigen Meldeunterlagen ausschließlich für die Meldung von Fällen mit Diagnosedatum vor dem 26.05.2016. Diese gelten als epidemiologische Meldungen nach bisherigem Gesetz (mit entsprechender Vergütung).

Manuelle Erfassung im Melderportal:

Dieser Meldeweg ist insbesondere für Meldestellen gedacht, die nicht über ein eigenes Tumordokumentationssystem verfügen und eine überschaubare Menge an Meldungen abgeben. Sie können den landesrechtlich vorgesehenen Meldeanlässen entsprechend aus verschiedene Meldungstypen den jeweilig zutreffenden wählen und zu jedem Fall die Dokumentation der entsprechenden Angaben gemäß ADT-/GEKID-Basisdatensatz vornehmen.

Die Vertrauensstelle wird die Meldestellen sukzessive in dieses neue Meldeverfahren aufnehmen. Sie werden in naher Zukunft entsprechend informiert! Sollten Sie an diesem Meldeweg interessiert sein, warten Sie bitte einfach auf weitere Post von uns.
 

Upload von schnittstellenkonformen Dateien im Melderportal:

Insbesondere Melder, die über ein eigenes Tumordokumentationssystem verfügen und darin bereits alle relevanten Informationen zur Tumorerkrankung eines Patienten vorhalten, können diesen Meldeweg wählen. Sofern ihr eigenes System einen Export im vorgegebenen Format ermöglicht, kann die exportierte Datei zukünftig im Melderportal des Krebsregisters hochgeladen und verarbeitet werden.

Wenn Sie über ein eigenes onkologisches Dokumentationssystem verfügen, speichern Sie bitte ab 26.05.2016 darin die entsprechenden Daten und reichen Sie diese, sobald sie die Schnittstelle des Melderportals bedienen können, per Upload im Portal an die Vertrauensstelle nach.

Für das Krebsregister SH ist die zum gesetzlich vorgeschriebenen ADT-/GEKID-Basisdatensatz erstellte, bundesweit gültige xml-Schnittstellendefinition (Version 1.0.5.) anzuwenden - zuzüglich einiger landesspezifischen Erweiterungen. Diese sind ebenfalls über die Schnittstelle zu liefern sind (im Rahmen der sog. „Zusatzitems“).

Um die Meldungen über die Verwaltungsanwendungen von Vertrauens- und Registerstelle adäquat verarbeiten und den gesetzlichen Anforderungen hinreichend zu genügen, sind für die xml-Meldungen an das Krebsregister SH bestimmte Compliance-Level zu berücksichtigen.

Sollten Sie als Melder den Meldeweg „Upload von schnittstellen-konformen Dateien“ bedienen wollen, informieren Sie bitte frühzeitig die Vertrauensstelle unter krebsregister-sh@aeksh.de, damit wir Sie bzw. Ihren Software-Hersteller mit den weiteren Informationen zu den o. g. Punkten versorgen können.

Bevor wir Ihre Meldungen auf diesem Weg endgültig entgegen nehmen können, ist zudem eine Vorab-Prüfung von Test-Datensätzen notwendig.

Das Melderportal bietet für beide Meldewege die dauerhafte Einsichtnahme in alle Meldungen der eigenen Meldestelle sowie eine Möglichkeit der nachträglichen Vervollständigung/Bearbeitung. Aus datenschutztechnischen Gründen sind die Identitätsdaten hiervon allerdings ausgenommen. Die Identifizierung Ihrer Patienten erfolgt über die Patientenidentifikationsnummer, die Sie in Ihrem Tumordokumentations-, Klinik- oder Praxisverwaltungssystem benutzen.

Übersicht der Zusatzitems für das KRSH
 

Sonderregelung für Mitglieder des KKR SH e.V.:

Für Mitglieder des KKR-SH e.V., insbesondere für Kliniken ohne eigenes onkologisches Dokumentationssystem, wird es eine „Sonderregelung“ geben: Bis zum 30.6. dieses Jahres können die Daten zu Krebserkrankungen, die nach dem 25. Mai 2016 diagnostiziert werden, in die Datenbank des KKR-SH e.V. eingegeben werden, von wo aus sie im dritten Quartal an die Vertrauensstelle übermittelt werden sollen. Für diese Meldungen kann allerdings keine Meldevergütung gezahlt werden.

Rückmeldung der Behandlungsdaten/Tumorhistorie

Die medizinischen Angaben der Meldungen zu einem Patienten (anonym) werden im Melderportal u. a. zusammengefasst in einer Tumorhistorie dargestellt. Hier sollen zukünftig nicht nur Ihre eigenen Meldungen berücksichtigt werden, sondern auch die Meldungen anderer Leistungserbringer zum selben Patienten einfließen. Die Leistungserbringer bleiben dabei - so sieht es das Gesetz vor – anonym. Jeder von ihnen erhält so aber einen umfassenden Überblick über die Tumorhistorie des Patienten.

In den nächsten Ausbaustufen des Melderportals sind weitere Formen der Rückmeldung von Behandlungsdaten für Sie als Melder vorgesehen, so z.B. die Möglichkeit zum Sammeldatenabruf nach Diagnosen oder Zeiträumen.

Bitte beachten Sie, dass die Tumorhistorie und zukünftig angestrebte Möglichkeiten der Behandlungsdatenrückmeldung trotz des bestenfalls sehr umfassenden Informationsgehalts nicht als Fallakte zu betrachten sind und keinesfalls die eigene Patientenakte ersetzen können. Sie sollen nicht als Grundlage für Therapieentscheidungen o.ä. dienen.

Patientenunterrichtung und Forschungsvorhaben

Der Meldende hat den Patienten über die Meldung an das Krebsregister zu informieren und soll ihn um Zustimmung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben bitten.

Bitte beachten Sie, dass generell jeder Patient über die Meldung zu informieren ist. Dies kann durch ein Informationsblatt geschehen (als Download unter „Weitere Informationen“). Sollte z.B. der aktuelle psychische Zustand eines Patienten dessen Unterrichtung nicht zulassen, so ist diese zum frühestmöglichen Zeitpunkt nachzuholen.

Für Pathologen, die ja im Rahmen ihrer Tätigkeit keinen direkten Kontakt zum Patienten haben, gibt es bei der Meldebegründung die Möglichkeit „ohne Patientenkontakt“ auszuwählen.

Zusätzlich zur Unterrichtung über die Meldung soll der Melder den Patienten um seine Einwilligung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben bitten. Die Mitwirkung an Forschungsvorhaben ist ausnahmslos von der Zustimmung des Patienten abhängig. Die Vorlage für eine entsprechende Patientenerklärung finden Sie als Download unter „Weitere Informationen“.

Im Falle eines nach § 10 Krebsregistergesetz Schleswig-Holstein (KRGSH) von der Landesregisterbehörde genehmigten Forschungsvorhabens werden die personenbezogenen Daten der Vertrauensstelle und die epidemiologischen Daten der Registerstelle zusammengeführt und an den Antragsteller übermittelt.

Im Rahmen einer Studie kann dieser dann eine schriftliche oder mündliche Befragung der Patienten durchführen (§ 14 KRGSH). Eine telefonische Befragung ist nicht zulässig. Eine mündliche Befragung wird mindestens drei Wochen vor dem geplanten Ter­min schriftlich angekündigt, die Patienten werden dabei über den Zweck des Vorhabens und den Inhalt der Fragen informiert. Sowohl die mündliche als auch die schriftli­che Befragung darf nur mit Einverständnis der Patienten erfolgen. Die Patienten haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Einwilligung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben schriftlich bei der Vertrauensstelle oder beim Melder zur Weiterleitung an diese zu widerrufen.

Informationsblatt für Patienten

Patientenerklärungs-Formular
 

Meldevergütung

Im epidemiologischen Krebsregister war bislang eine Meldevergütung von bis zu 4,50€ pro Meldung als Aufwandsentschädigung vom Land gezahlt worden.

Zukünftig werden die Meldevergütungen der klinischen Meldungen von den Krankenkassen getragen. Darum sind die Angaben zur Versicherung des Patienten (Name der Krankenkasse bzw. Institutskennzeichen der Kasse und Versicherten-Nr. des Patienten) verpflichtend. Ohne diese Angabe kann keine Meldevergütung ausgezahlt werden!

Derzeit befindet sich das komplexe Abrechnungsverfahren mit den Krankenkassen noch in der Entwicklungsphase. Es kann daher zu zeitlichen Verzögerungen bei der Abrechnung der Meldungen kommen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. Selbstverständlich bleiben berechtigte Vergütungsansprüche bestehen und werden alsbald möglich ausgezahlt.

Eine Übersicht der Meldevergütungen wird demnächst als Download unter „Weitere Informationen“ zur Verfügung gestellt werden.

Für Patienten

Was ist das Krebsregister?

Durch Fortschritte in der Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge haben sich die Heilungschancen für die meisten Krebserkrankungen in den letzten Jahren erhöht. Um die Versorgung von Krebspatienten weiter zu verbessern, wurden alle Bundesländer gesetzlich verpflichtet klinische Krebsregister einzurichten. Diese sammeln die Daten zum Auftreten, zur Behandlung und zum Verlauf der Krebserkrankungen aller im jeweiligen Bundesland behandelter Krebspatienten und werten diese aus. Sie stellen somit die Grundlagen für Qualitätssicherung und Forschung bereit.

Der Nutzen eines Krebsregisters hängt dabei vor allem von der Vollzähligkeit und der Qualität der erhobenen Daten ab. Ihr Arzt ist daher gesetzlich verpflichtet Informationen zu Ihrer Erkrankung an das Krebsregister SH zu melden und somit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen zu liefern. Wir bitten Sie hierbei um Ihre Unterstützung.

Das Schleswig-Holsteinische Krebsregister nahm bereits 1997 seine Arbeit als bevölkerungsbezogenes (epidemiologisches) Krebsregister auf. Es erfasste bislang das Auftreten von Krebsneuerkrankungen der Schleswig-Holsteinischen Bürger. Es ermöglichte so Aussagen zur Krebshäufigkeit und -verteilung im Land. Mit seinem Ausbau zum behandlungs- und bevölkerungsbezogenen Krebsregister registriert es nun die Krebserkrankungen aller in Schleswig-Holstein behandelter Patientinnen und Patienten sowie deren Behandlungen und Verläufe.

Seit dem 26. Mai 2016 sind alle Ärzte in Schleswig-Holstein gesetzlich dazu verpflichtet und zugleich berechtigt, eine behandelte oder untersuchte Krebserkrankung, einschließlich der Vorstufen und Frühstadien, Neubildungen unsicheren und unbekannten Verhaltens sowie die gutartigen Tumore des zentralen Nervensystems an das Krebsregister Schleswig-Holsteinisch zu melden. Rechtliche Grundlagen sind das Krebsregistergesetz Schleswig-Holstein (KRGSH) sowie auf Bundesebene der über das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG) neu eingeführte § 65c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) und das Bundeskrebsregisterdatengesetz (BKRG).

Was und wie wird gemeldet?

Die Meldung Ihrer Erkrankung erfolgt elektronisch namentlich an die Vertrauensstelle des Krebsregisters Schleswig-Holstein, die an der Ärztekammer Schleswig-Holstein angesiedelt ist. Diese Meldungen enthalten:

  • Angaben zu Ihrer Person (sog. Identitätsdaten), insbesondere:
  • Namen
  • Anschrift
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum und -ort
  • Krankenversicherungsdaten

    sowie wichtige medizinische Angaben zu Ihrer Krebserkrankung wie z.B.:
     
  • Art und Sitz des Tumors
  • Diagnosedatum
  • Art, Beginn, Dauer und Ergebnis der Therapie
  • Änderungen im Krankheitsverlauf

Datenschutz und -verarbeitung

Die Verarbeitung Ihrer Daten im Krebsregister erfolgt unter Beachtung strenger datenschutzrechtlicher Vorschriften. Einen zusätzlichen Schutz Ihrer Daten gewährleistet die räumliche und organisatorische Trennung des Krebsregisters in die Vertrauensstelle (bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein) und die Registerstelle (Institut für Krebsepidemiologie e. V.). Die Vertrauensstelle nimmt die Meldungen Ihres Arztes elektronisch entgegen. Nur Ihre Identitätsdaten und das Datum Ihrer ersten Tumordiagnose werden dauerhaft in der Vertrauensstelle gespeichert. Die Krankheitsdaten sowie ein Teil der Identitätsdaten (Geschlecht, Geburtsort, Geburtsmonat und -jahr sowie die Postleitzahl und Gemeindekennziffer Ihres Wohnortes) werden an die Registerstelle weitergeleitet und dort gespeichert. Aus den Daten, die an die Registerstelle gehen, ist kein Rückschluss auf Ihre Person möglich. Letztlich liegen Ihre Daten aufgeteilt in zwei getrennten Einrichtungen vor.

Die so genannten technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten entsprechen in beiden Einrichtungen den aktuellen Standards. Umfang, Speicherung, Nutzung und Löschung der Daten sind im Krebsregistergesetz genau geregelt. So erfolgt z. B. eine Nutzung der Daten für die Qualitätssicherung und für Forschungszwecke grundsätzlich ohne Namensbezug. Für einzelne Forschungsvorhaben kann es jedoch erforderlich sein, mit Ihnen in Kontakt zu treten, s. hierzu „Mitwirkung bei Forschungsvorhaben“.

Für Patienten, die nicht in Schleswig-Holstein wohnhaft sind oder die außerhalb Schleswig-Holsteins behandelt wurden, werden die Informationen zusätzlich an das entsprechende Landeskrebsregister übermittelt.

Weiterhin werden Angaben zu Ihrer Person, zur Tumordiagnose und das Diagnosedatum für die Abrechnung der Krebsregisterpauschale an Ihre Krankenkasse übermittelt, denn die Krankenkassen sind maßgeblich an der Finanzierung des Betriebs der klinischen Krebsregister beteiligt.

Ihrem Arzt werden Ihre medizinischen Daten für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und für die Qualitätssicherung zur Verfügung gestellt.

Ihr Widerspruchsrecht

Verlässliche Aussagen über das Auftreten von Krebserkrankungen und die Versorgung der Erkrankten sind nur möglich, wenn alle Patienten mit Tumorerkrankungen erfasst werden. Daher gewährt Ihnen das Landeskrebsregistergesetz keinen Widerspruch gegen die Erfassung Ihrer Daten. Sie können jedoch jederzeit der dauerhaften Speicherung Ihrer Personendaten widersprechen. In diesem Fall werden Ihre Daten nach Durchführung der Verarbeitung in der Vertrauensstelle pseudonymisiert, so dass eine Rückgewinnung Ihrer persönlichen Daten ausgeschlossen wird. Dies bedeutet, dass kein Rückschluss mehr auf Sie als Person möglich ist. Nur die medizinischen Informationen zu Ihrer Krebserkrankung verbleiben für die Auswertung im Register und können so zur Verbesserung der Behandlung von Krebspatienten beitragen. Der Widerspruch gegen die dauerhafte Speicherung der Personendaten ist schriftlich bei der Vertrauensstelle des Krebsregisters oder bei Ihrem Arzt zur Weiterleitung an die Vertrauensstelle einzureichen.

Mitwirkung bei Forschungsvorhaben

Einige wissenschaftliche Fragestellungen lassen sich nur durch eine Befragung von Patientinnen und Patienten untersuchen. Da solche Studien für die Erforschung von Krebserkrankungen, ihre Ursachen und Folgen sehr wichtig sind, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung: Ihre Ärztin/Ihr Arzt wird Sie für die Meldung an das Krebsregister fragen, ob Sie bereit sind an solchen Forschungsvorhaben im Rahmen einer Befragung mitzuwirken. Bitte willigen Sie ein!

Mit Genehmigung des Gesundheitsministeriums dürfen für ein solches Forschungsvorhaben die personenbezogenen und die erkrankungsbezogenen Daten derjenigen Patientinnen und Patienten zusammengeführt werden, die hierzu gegenüber dem Krebsregister ihre Einwilligung erteilt haben. Nach Übermittlung an die Stelle, die das Forschungsvorhaben durchführt, kann diese dann eine schriftliche oder mündliche Befragung dieser Patientinnen und Patienten durchführen. Eine telefonische Befragung ist nicht zulässig. Eine mündliche Befragung wird mindestens drei Wochen vor dem geplanten Termin schriftlich angekündigt. Sie werden dabei über den Zweck des Vorhabens und den Inhalt der Fragen informiert. Sowohl die mündliche als auch die schriftliche Befragung darf nur mit Ihrem schriftlichen Einverständnis erfolgen. Sie können zudem Ihre Zustimmung jederzeit schriftlich ohne Angabe von Gründen bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder bei der Vertrauensstelle widerrufen, ohne dass dies Auswirkungen auf Ihre Behandlung hat.

Kontakt

Anschriften

Vertrauensstelle:

Vertrauensstelle des Krebsregisters
bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bismarckallee 8-12
23795 Bad Segeberg

Leiterin (komm.) der Vertrauensstelle:
Mirja Wendelken
Telefon 04551 803 852
krebsregister-sh@aeksh.de

Registerstelle:

Institut für Krebsepidemiologie e. V.
Ratzeburger Allee 160, Haus 50, 23538 Lübeck
E-Mail: info@krebsregister-sh.de

Leiter der Registerstelle:
Prof. Dr. med. Alexander Katalinic
Telefon 0451 500 5448
Fax 0451 500 5455

Koordinierungsstelle

Koordinierungsstelle des Krebsregisters SH
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel

Leiter der Koordinierungsstelle:
Dr. med. Andreas Gremmelt DEAA
Tel. 0431 988 5390
E-Mail: andreas.gremmelt@sozmi.landsh.de

Aufsichtsbehörde:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
des Landes Schleswig-Holstein
Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel

Datenschutzzentrum:

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Holstenstraße 98, 24103 Kiel