Die Ausbildung der nachfolgenden Generation ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere kleine und mittlere Betriebe profitieren von gut ausgebildeten Nachwuchskräften. Die Ausbildereignungsprüfung sorgt für eine hohe Qualität der Ausbilder­/innen und vermittelt ihnen berufs-­ und arbeitspädagogische Kenntnisse.

Die zukünftigen Ausbilder lernen das selbständige Planen, Durchführen und Kontrollieren des gesamten Ausbildungsablaufs. Der Nachweis der berufs-­ und arbeitspädagogischen Befähigung ist für eine Zulassung grundsätzlich notwendig. Zusätzlich ist zur Erlangung der Ausbildungsberechtigung eine Berufsausbildung oder ein absolviertes Studium notwendig.

 

Inhalt (80 Unterrichtsstunden):

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  1. Vorteile und Nutzen der betrieblichen Ausbildung begründen
  2. Rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen
  3. Das System der Berufsausbildung darstellen
  4. Ausbildungsberufe auswählen
  5. Betriebliche Eignung prüfen
  6. Vorbereitende Maßnahmen auf die Ausbildung einschätzen
  7. Aufgaben mit den Mitwirkenden an der Ausbildung abstimmen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

  1. Betriebliche Ausbildungspläne erstellen
  2. Mitwirkungs-­ und Mitbestimmungsrechte berücksichtigen
  3. Kooperationspartner einbinden
  4. Auswahlverfahren anwenden
  5. Ausbildungsvertrag vorbereiten und Eintragung veranlassen
  6. Berufsausbildung im Ausland prüfen
  • Ausbildung durchführen
  1. Lernförderliche Bedingungen schaffen
  2. Probezeit organisieren, gestalten und bewerten
  3. Betriebliche Lern-­ und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten
  4.  Ausbildungsmethoden und -­medien auswählen und einsetzen
  5. Auszubildende bei Lernschwierigkeiten unterstützen
  • Ausbildung abschließen
  1. Prüfungsvorbereitung gestalten und erfolgreichen Abschluss unterstützen
  2. Zu Prüfungen anmelden
  3. Schriftliches Zeugnis erstellen
  4. Betriebliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen

 

Das Seminar setzt sich wir folgt zusammen:

  1. Durchführung der Ausbildung  
  2. Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung 

Teilnehmergebühr: Die Gebühren entnehmen Sie bitte der Seminarbeschreibung

 

Prüfung

Schriftlicher Teil:

  • Multiple Choice Prüfung
  • Termine:
    13.1.2018
    2.11.2018
  • Prüfungszeit: 9:00 - 12:00 Uhr
  • Anmeldeschluss: 4 Wochen vor dem Prüfungstermin

Hinweis:

  • Absolvent/-innen der Aufstiegsfortbildung "Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (ÄK)" sind vom schriftlichen Teil der Prüfung befreit.
  • Absolvent/-innen der Aufstiegsfortbildung "Fachwirt/-in für ambulante medizinische Versorgung" mit Nachweis über die bestandene Modulprüfung "Durchführung der Ausbildung" können diese auf Antrag anerkennen lassen. Die Prüfungszeit reduziert sich in diesem Fall auf 2 Stunden. 

Praktische Prüfung:

Dieser Prüfungsteil besteht aus der Präsentation eine Ausbildungssituation und einem Fachgespräch mit einer Dauer von insgesamt höchstens 30 Minuten. Hierfür wählt der Prüfungsteilnehmer eine berufstypische Ausbildungssituation aus. Die Präsentation soll 15 Minuten nicht überschreiten.
Auswahl der Präsentation sind im Fachgespräch zu erläutern. Anstelle der Präsentation kann eine Ausbildungssituation auch praktisch durchgeführt werden.

Das schriftliche Konzept ist spätestens 4 Wochen vor dem Prüfungstermin einzureichen.

  • Termin: 
    10.2.2018
  • 1.12.2018

Prüfungsgebühr:

  • 140 €
  • 100 € für Absolventen der Weiterbildung „Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen