Neu ab 3.11.2014! Mit dem Weiterbildungsbonus werden Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung für Beschäftigte, Auszubildende, Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler gefördert.

Seit November 2014 wird die Förderung der Maßnahme durch das neue „Landesprogramm Arbeit“ fortgesetzt. Der Zuschuss zu der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds umfasst 50 Prozent der zuwendungsfähigen Seminarkosten, höchstens jedoch 2.000 Euro der Gesamtmaßnahme, der Arbeitgeber zahlt die restlichen Kosten.

Gegenstand der Förderung

  • Gefördert werden Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung, bis zu 50% und bis zu einem Betrag von max. 2000 Euro (Förderbetrag) pro Seminar und Teilnehmer/-in
  • Die andere Hälfte hat der Arbeitgeber bzw. der Freiberufler oder Inhaber eines Kleinstbetriebes selbst zu tragen.
  • Förderfähig sind neben Präsenz- auch zertifizierte Online-Weiterbildungen
  • Das Weiterbildungsseminar muss mindestens zwei Tage (16 Stunden) und soll nicht mehr als 400 Stunden umfassen. Weiterbildungsseminare über 400 Stunden können nur dann gefördert werden, wenn diese nicht über das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, Meister-BaföG) gefördert werden können. 

Mögliche Förderempfänger

  • Förderempfänger müssen ihren Wohn- oder Arbeitsort in Schleswig-Holstein haben
  • Beschäftigte als "Aufstocker"
  • Beschäftigte in Unternehmen über der KMU-Schwelle
  • Beschäftigte in Körperschaften des öffentlichen Rechts
  • Beschäftigte in Parteien, Gewerkschaften und Kirchen gemäß Art. 140 GG i.V.m. 137 Weimarer Reichsverfassung (Evangelisch-Lutherische Kirche, Römisch-katholische Kirche, Alt-katholische Kirche, Jüdische Gemeinde in Hamburg)
  • Auszubildende
  • Freiberufler
  • Inhaber von Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern
  • Beamte und Angestellte in Gebietskörperschaften können nicht gefördert werden

Spezifische Förderbedingungen aufgrund er Abgrenzung zur Bildungsprämie

  • Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen über 1000 Euro
  • Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen unter 1000 Euro
    • wenn das jährliche Bruttoeinkommen der/s Förderempfängerin/s über 20.000 Euro (bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagten) liegt
    • oder wenn die Antragsteller das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
    • oder wenn die Antragsteller weiniger als 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind