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13. Februar 2025

Zukunft der Medizin: Einfluss von Virtual Reality und Coachings auf Operationen

OP-Trainingssimulatoren haben sich zu einem wertvollen Instrument in der chirurgischen Ausbildung entwickelt und tragen schon seit geraumer Zeit zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Patientensicherheit bei. Sie bieten eine sichere und flexible Lernumgebung, in der medizinisches Personal seine Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Durch die Kombination mit Virtual Reality (VR) mit haptischem Feedback werden zudem noch realistischere Bedingungen geschaffen, die dem realen Operationssaal immer näher kommen.

Ein aktuelles Beispiel aus der Forschung ist eine Datenbrille, die die Navigation bei neurochirurgischen Eingriffen erleichtern soll. Im Sichtfeld des Operierenden ist der echte Operationssaal zu sehen. Individuelle Patientendaten werden von einer App auf den realen Kopf gespiegelt. Zunächst muss der Zugangsweg zur Operationsstelle ausgewählt werden, dann erfolgt innerhalb nur einer Sekunde die vollautomatische Kalibrierung und Registrierung und die Navigation zur Echtzeiterkennung der Instrumentenposition ist startklar. "Das entwickelte System ist sehr intuitiv zu bedienen und kommt der Nutzung einer GPS-Assistenz sehr nahe". Die Zulassung und klinische Anwendung sind für die kommenden Jahre geplant.

Weitere Vorteile von OP-Trainingssimulatoren auf einen Blick:

  • Verbesserung der chirurgischen Fähigkeiten

  • Erhöhung der Patientensicherheit

  • Standardisierung der Ausbildung

  • Möglichkeit zur Simulation komplexer Fälle

  • Verkürzung der Lernkurve

Neben der technischen Unterstützung stellen auch Coachings unmittelbar vor risikoreichen Operationen einen innovativen Ansatz dar. So zeigen Ergebnisse einer Arbeitsgruppe des Boston Children´s Hospital, dass diese die Patientensicherheit und den Behandlungserfolg durchaus maximieren können, ohne dabei den Arbeitsablauf zu stören oder zu verlangsamen.

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