Überblick über klimasensitive Gesundheitsrisiken, ihre Expositionswege und Vulnerabilitätsfaktoren
© WHO_risk-pathways-climate-health
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12. Dezember 2024

Auswirkungen des Klimawandels: Medizin im Wandel

Die UN-Klimakonferenz COP29 in Aserbaidschan rund um die Auswirkungen des Klimawandels ist beendet. Und das mit vielen unterschiedlichen Eindrücken und diversen Kompromissen.

Dabei hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wiederholt gefordert, die Gesundheitsrisiken infolge der Auswirkungen des Klimawandels zu einem zentralen Thema auf der COP29 zu machen.

Steigende Temperaturen und veränderte Wetterbedingungen begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten und können bestehende Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschärfen. Auch die Belastung durch UV-Strahlung und Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Stürme oder Überschwemmungen stellen nicht nur eine unmittelbare, körperliche Gefahr dar, sondern beeinflussen auch die mentale Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität.

Vor diesem Hintergrund untersucht das RKI derzeit im Rahmen des G-BA geförderten Drittmittelprojekts „KlimaNot“ (LINK) Einflüsse des durch den Klimawandel bedingten Wetters auf die Inanspruchnahme von Notaufnahmen.

Auch wir als Akademie der Ärztekammer Schleswig-Holstein setzen uns mit den Auswirkungen des Klimawandels und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Medizin auseinander. Im Rahmen unseres Förderprojekts Qlima entwickeln wir praxisnahe Fortbildungsformate, um medizinisches Personal gezielt für diese Herausforderungen zu sensibilisieren und zu stärken.

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