Bad Segeberg, 31. Mai 2019 – Um ein Zeichen gegen den Tabakkonsum im Gesundheitswesen zu setzen, hat sich der Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Dr. Henrik Herrmann, dazu entschieden Gebrauch von seinem Hausrecht zu machen: Passend zum Weltnichtrauchertag 2019 erklärt Herrmann das gesamte Gelände der ÄKSH dauerhaft zur rauchfreien Zone.

Das Rauchen innerhalb der Gebäude der Ärztekammer ist mit dem Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes seit dem 01. Januar 2008 bereits untersagt. Der Kammerpräsident aus Schleswig-Holstein möchte aber noch einen Schritt weiter gehen und das Rauchverbot auf das gesamte Gelände ausweiten: „Wir sind eine Einrichtung des deutschen Gesundheitswesens. Bei gesundheitlichen Themen haben wir ein Vorbildfunktion und sollten eine Vorreiterrolle einnehmen. Daher möchte ich heute den Weltnichtrauchertag nutzen, um das Rauchverbot dauerhaft von den Räumlichkeiten der Ärztekammer auf das gesamte Gelände auszuweiten.“ Herrmann hofft auf eine Signalwirkung und wünscht sich, dass andere Organisationen aus dem Gesundheitswesen dem Vorbild der ÄKSH folgen.

Weitere Informationen

Die legale Droge Tabak ist (zusammen mit Alkohol) nach wie vor für den größten Teil der Suchtproblematik und für die meisten krebsbedingten Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Um möglichen Wege aus der Sucht gezielt ansprechen zu können, bietet die Akademie der ÄKSH im November den 20-stündigen Kurs „Tabaktentwöhnung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer an. Inhalt des Seminars sind vertiefende Kenntnisse für eine erfolgreiche Ansprache, Motivierung und Therapie von rauchenden Patient*innen und praktische Hilfestellung bei der Einführung von Raucherberatungen und Entwöhnungsbehandlungen in der ärztlichen Praxis oder Klinik.

Weitere Informationen zu Kursinhalten und Abrechnungen finden Sie unter hier.