Hilfsaktion: Ukraine zeichnet Prof. Jens Scholz aus
Die von Präsident Wolodymyr Selenskyj verliehene staatliche Auszeichnung wurde Scholz bei einem Festakt auf dem Campus Kiel des UKSH vom ukrainischen Botschafter S.E. Oleksii Makeiev überreicht. „Ich nehme diesen Orden mit großer Dankbarkeit stellvertretend für alle entgegen, die unsere Hilfsaktion seit 2022 tragen. Das UKSH steht fest an der Seite der Ukraine. Wir werden unsere medizinische und humanitäre Unterstützung fortsetzen, solange sie gebraucht wird“, sagte Scholz.
„Zeichen der Solidarität“
Durch die Hilfsaktion wurden bislang Medikamente, Narkose- und Beatmungsgeräte, Operationssaalausstattung, Krankenhausbetten und weitere medizinische Hilfsgüter im Wert von annähernd acht Millionen Euro in die Ukraine gebracht. Zudem wurden an beiden UKSH-Standorten fast 16.000 Patientinnen und Patienten aus der Ukraine versorgt. Fast 80 geflüchtete ukrainische Pflegekräfte konnten bislang am UKSH eine Tätigkeit als Pflegekraft in Deutschland aufnehmen. Ministerpräsident Daniel Günther würdigte das Engagement des UKSH und der zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer. „Die Hilfsaktion des UKSH ist ein starkes Zeichen der Solidarität. Sie zeigt eindrucksvoll, was gemeinsames Handeln bewirken kann“, sagte er beim Festakt.
Bereits 2025 erhielt das UKSH eine Auszeichnung der Ukraine. Das UKSH arbeitet seit 2014 wissenschaftlich und medizinisch mit Einrichtungen in der Ukraine zusammen. Nach Beginn des russischen Angriffskrieges rief der Vorstand 2022 die Aktion „UKSH hilft Ukraine“ ins Leben. Seither koordiniert der UKSH Freunde- und Förderverein, UKSH Wissen schafft Gesundheit e. V., die Spendenaktivitäten unter dem Motto „Gutes tun!“.
Hilfe wird weiter benötigt
„Was seit 2022 entstanden ist, wäre ohne die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft vieler Menschen und Unternehmen nicht möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar. Gleichzeitig erreichen uns weiterhin konkrete Bedarfe aus ukrainischen Kliniken. Medikamente, Medizintechnik und medizinisches Material werden nach wie vor dringend benötigt“, sagte Pit Horst, Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins. (PM/RED)












