Prof. Tobias Keck ist neuer Präsident der DGAV
Er folgt auf Prof. Jörg-Peter Ritz, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Kliniken Schwerin, der die Fachgesellschaft in der Amtsperiode 2025/2026 als Präsident geführt hat. Keck ist seit 14 Jahren Ordinarius für Chirurgie an der Universität zu Lübeck und Direktor der Klinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Seine chirurgische Ausbildung absolvierte er in Heidelberg, Freiburg sowie an der Harvard Medical School in Boston. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählen die pankreato-hepato-biliäre und onkologische Chirurgie sowie die minimalinvasive und robotergestützte Chirurgie.
Umfangreiches Engagement in der DGAV
Innerhalb der DGAV engagiert sich Keck seit vielen Jahren. Von Beginn an war er an der Entwicklung der Qualitätssicherungsinstrumente der Fachgesellschaft beteiligt und wirkte an der Etablierung des StuDoQ-Pankreas-Registers mit. Darüber hinaus war er über acht Jahre Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Leber, Galle und Pankreas (CALGP). Als Gründungsvorstandsmitglied der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Robotik und Innovation (CAROBIN) begleitet er zudem die Bewertung und Weiterentwicklung robotergestützter Chirurgie innerhalb der DGAV. Herzensprojekt ist für Keck die chirurgische Weiterbildung. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen initiierte und entwickelte er jüngst das dgav Bootcamp, den neuen praktischen Naht- und OP-Kurs der DGAV. Das Trainingsformat hat im Oktober 2026 Premiere und bietet Chirurginnen und Chirurgen in Weiterbildung eine Woche intensives Hands-on-Training unter realitätsnahen Bedingungen.
Ziele für seine Präsidentschaft
In seiner Präsidentschaft möchte Keck die DGAV als Partnerin ihrer Mitglieder weiterentwickeln und sie mit passgenauen Angeboten in einem sich wandelnden gesundheitspolitischen und strukturellen Umfeld unterstützen. Einen Schlüssel sieht er dabei im Gemeinschaftsgedanken: „Die Chirurgie ist von stetiger Veränderung und Weiterentwicklung geprägt. Die Chirurgie der Zukunft entsteht nicht im Alleingang, sondern durch Zusammenarbeit, Vernetzung und die Bereitschaft zur Innovation. Zusammen stark bedeutet, Erfahrungen zu teilen, Wissen weiterzugeben und unser Fach gemeinsam und innovativ voranzubringen“, wurde der neue Präsident in einer Mitteilung der Gesellschaft zitiert. (PM/RED)












