Milani Deb-Chatterji ist neue Klinikchefin in Heide
Deb-Chatterji übernimmt die Klinik von Dr. Martin Paul. Der Neurologe und leitende Oberarzt der Geriatrie hatte die Klinik nach dem Ausscheiden des langjährigen Chefarztes, Prof. Johann Hagenah, im Juni drei Monate lang kommissarisch geführt.
Viel Erfahrung aus anderen Standorten
Deb-Chatterji absolvierte ihr Medizinstudium und ihre fachärztliche Weiterbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit Aufenthalten am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, Queen Square, in London sowie am Charlotte Medical Center in den USA. Den überwiegenden Teil ihrer wissenschaftlichen und klinischen Laufbahn verbrachte sie anschließend an der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), wo sie verschiedene Leitungsfunktionen übernahm. Wissenschaftlich widmete sie sich dort schwerpunktmäßig der klinischen Schlaganfallforschung sowie der Erforschung zerebraler Vaskulitiden. Ihre Habilitation erfolgte zum Thema „Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls – Outcome nach mechanischer Thrombektomie in der klinischen Praxis“.
Zuletzt war Deb-Chatterji als Geschäftsführende Oberärztin und Leiterin des Neurovaskulären Zentrums an der Klinik für Neurologie des UKSH in Kiel, tätig. Für ihre Verdienste um die nationale und europäische Schlaganfallmedizin wurde sie als Fellow der European Stroke Organisation (FESO) ausgezeichnet und ist Mitglied des Gremiums „Zerebrovaskuläre Erkrankungen“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Große zertifizierte Klinik in Heide
In Heide übernimmt Deb-Chatterji die Leitung einer Klinik mit überregional zertifizierter Stroke Unit, die jährlich mehr als 1.000 Patientinnen und Patienten mit akutem Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) versorgt. Auf zehn Überwachungsplätzen mit direkter intensivmedizinischer Anbindung stehen rund um die Uhr alle modernen Therapieverfahren bis hin zur Thrombolyse und Thrombektomie zur Verfügung. Darüber hinaus deckt die Klinik das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab – von Parkinson-Syndromen und Bewegungsstörungen über Multiple Sklerose und Epilepsie bis hin zu Demenzerkrankungen, Neuropathien und Kopfschmerzerkrankungen.
„Die Westküstenkliniken sind ein zentraler Versorger für Schlaganfälle und neurologische Erkrankungen an der schleswig-holsteinischen Westküste. Ich freue mich darauf, mit dem starken Team der Klinik für Neurologie den Fachbereich weiterzuentwickeln“, wurde die neue Chefärztin bei ihrem Dienstantritt in einer WKK-Mitteilung zitiert. (PM/RED)












