Kiel statt Köln: Christina Weisheit
Als neue Direktorin möchte Weisheit die Versorgung von Patientinnen und Patienten vor, während und nach einer Operation gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen weiter verbessern, hieß es in einer Mitteilung des UKSH zur Neubesetzung. Im Mittelpunkt stehen laut Mitteilung die individuell abgestimmte Versorgung von Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, digital unterstützte Abläufe und die Weiterentwicklung der operativen Intensivmedizin. In der Forschung möchte Weisheit untersuchen, wie das Immunsystem Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflusst, und dabei eng mit den Forschungsteams am UKSH und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammenarbeiten.
Letzte Stationen im Rheinland
Zuletzt war Weisheit leitende Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Köln und anästhesiologische Leiterin im dortigen Herzzentrum. Ihre Facharztausbildung für Anästhesiologie absolvierte sie am Universitätsklinikum Bonn. Zuvor studierte sie Humanmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, an der sie 2011 promoviert wurde. Im Jahr 2022 habilitierte sie sich im Fach Anästhesiologie.
Die klinischen Schwerpunkte
Ihre klinischen Schwerpunkte liegen in der Kardioanästhesie, der Versorgung von Menschen mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko und der operativen Intensivmedizin. Ein weiterer Schwerpunkt sind durchgängige, digital unterstützte Behandlungspfade vor, während und nach Operationen. Wissenschaftlich beschäftigt sich Weisheit insbesondere mit dem Zusammenspiel von Immunsystem und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie mit Entzündungsreaktionen rund um Operationen. Als Projektleiterin im Sonderforschungsbereich Transregio 259 erforschte sie unter anderem Immunreaktionen bei krankhaften Veränderungen der Aortenklappe. (PM/RED)












