Prof. Jan Löhler bleibt Virchowbund-Chef im Norden
Prof. Jan Löhler aus Bad Bramstedt wurde als Landesgruppenvorsitzender des Virchowbundes in Schleswig-Holstein wiedergewählt. Ebenfalls erneut ins Amt gewählt wurden Matthias Seusing als stellvertretender Vorsitzender und Dr. Volker Frey als Beisitzer. Neu hinzugekommen als stellvertretender Vorsitzender ist Tim Berke. Der Vorstand des Virchowbundes in Schleswig-Holstein besteht damit ab sofort aus vier Personen und vier Fachrichtungen: Löhler (HNO), Berke (Urologie), Seusing (Allgemeinmedizin) und Frey (Chirurgie).
Ebenfalls gewählt: die Delegierten für die Bundesversammlung
Auch die Delegierten zur Bundeshauptversammlung des Virchowbundes wurden gewählt: Löhler und Berke werden die Landesgruppe bei der nächsten Bundeshauptversammlung Anfang November vertreten, Frey und Seusing wurden als stellvertretende Delegierte gewählt. Löhler führt die Landesgruppe seit Ende 2024, vorher war er stellvertretender Landesgruppenvorsitzender. Er ist seit 2022 ebenfalls Mitglied des Virchowbund-Bundesvorstandes und Präsident des HNO-Berufsverbandes.
Im Fokus: das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz
In einer Mitteilung zur Wahl bezeichnete der Verband das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und dessen Auswirkungen auf die Praxen in Schleswig-Holstein als die derzeit dringlichste Aufgabe für den neu gewählten Landesgruppenvorstand. „Das GKV-Spargesetz gefährdet die wirtschaftliche Basis aller vertragsärztlichen Praxen. Wie zerstörerisch die Folgen dieses Gesetzes für Ärzte und Patienten sind, ist leider noch nicht in den Köpfen der Politiker vor Ort angekommen. Wir müssen hier noch persönlicher und direkter aufklären. Der fachübergreifende Ansatz des Virchowbundes ist dabei unser großer Vorteil“, wurde Löhler in der Mitteilung zitiert. (PM/RED)












