Ibrahim Alkatout verlässt Kiel
Prof. Ibrahim Alkatout war neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Klinikdirektor auch Leiter des Endometriosezentrums und Koordinator des Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH). Er gilt als international anerkannter Spezialist in der minimalinvasiven Chirurgie und hat die Kiel School of Gynaecological Endoscopy weiterentwickelt. Der Experte für roboterassistierte Chirurgie begleitete den Aufbau entsprechender Programme an mehr als 50 Zentren in vier Ländern.
„Klinik mit internationaler Strahlkraft"
Die Universität Innsbruck teilte die Berufung Alkatouts kürzlich mit. Neben den schon genannten Schwerpunkten Alkatouts zählte die Uni auch die Weiterentwicklung moderner Lehr- und Ausbildungskonzepte sowie medizinethische Fragestellungen in der Arzt-Patinetinnen-Beziehung auf. Alkatout selbst freut sich laut Mitteilung auf eine „Klinik mit internationaler Strahlkraft". Der Wechsel von der Kieler Förde in die Tiroler Alpen sei zwar ein großer geografischer Schritt, Alkatout sieht aber Parallelen zwischen beiden Standorten: „Eine starke universitäre Medizin in einer Stadt, in der Zusammenarbeit persönlich bleibt. Genau diese Verbindung aus wissenschaftlicher Stärke, klinischer Nähe und internationaler Offenheit hat mich überzeugt."
Die Nähe zu den Skigebieten dürfte für seine Entscheidung nicht hinderlich gewesen sein - Alkatout ist in Süddeutschland aufgewachsen und begeisteter Skifahrer. (PM/RED)












