Hanno Ehlken folgt auf Stefan Jäckle
PD Dr. Hanno Ehlken übernimmt am 1. Januar 2026 die Leitung der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift. Der 48-Jährige folgt auf Prof. Stefan Jäckle, der zum Jahresende nach 25 Jahren in den Ruhestand geht. Der 66-jährige wird künftig gemeinsam mit seinem leitenden Oberarzt Dr. Jens Stahmer weiterhin Endoskopien im Elisabethinum MVZ im CCB Bergedorf durchführen.
Der gebürtige Hamburger Ehlken hat in Heidelberg Medizin studiert. Seit 2013 ist er als Dozent im Medizinstudium der Universität Hamburg tätig und leitet das Wahlfachmodul Minimalinvasive Medizin. Hinzu kommen Fortbildungen für die Deutsche Gesellschaft für Endoskopiefachberufe (DEGEA) sowie als Gastroenterologie-Dozent im Physician Assistant-Studiengang in Köthen. Die Venia Legendi für das Fach Innere Medizin erhielt er 2018. Forschungsschwerpunkte sind neben Fragestellungen zu Erkennung und Behandlung von Frühformen des Speiseröhrenkrebs die Sicherheit in der Endoskopie und Verbesserung der Lehre mit neuen Techniken.
Jäckles Engagement ging deutlich über die Chefarztposition hinaus
Jäckle kam 2001 als Chefarzt der Medizinischen Klinik ans Krankenhaus Reinbek und wurde 2008 zum Ärztlichen Direktor des St. Adolf-Stiftes berufen. In dieser Funktion war er 17 Jahre im Vorstand des Fördervereins des Krankenhauses und daran beteiligt, Spenden für besondere Anschaffungen und Mitarbeiterworkshops einzuwerben. Seit 2009 hat Jäckle außerdem das Magazin „Neues aus dem Stift“ herausgegeben, um regelmäßig das Leistungsspektrum des Krankenhauses für niedergelassene Ärzte in der Region transparent zu machen.
Klinik-Geschäftsführer Fabian Linke sagte laut einer Pressemitteilung über Jäckle: „Als Zentrumsleiter des Darmkrebs- und des Bauchspeicheldrüsenzentrums setzte Prof. Jäckle Maßstäbe in Qualität und Versorgung, die durch die regelmäßigen Zertifizierungen der Deutschen Krebsgesellschaft eindrucksvoll bestätigt wurden. Auch auf gesundheitspolitischer Ebene war Prof. Jäckle ein verlässlicher und hochgeschätzter Gesprächspartner. In zahlreichen Terminen mit Ministerien setzte er entscheidende Impulse für die Zukunftssicherung des St. Adolf-Stiftes. Ein besonderes Anliegen war ihm stets die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie der Aufbau tragfähiger Kooperationen mit anderen Kliniken – ein Netzwerk, das die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig gestärkt hat.“ (PM/RED)












