Doppelerfolg für die UKSH-Urologie
Dr. Hendrik Fender wurde mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung des Nordkongresses geehrt, dem „Peter-Bischoff-Preis“. Seine prämierte Arbeit „Wie präzise ist die MRT-Fusionsbiopsie wirklich? Evidenz zu PI-RADS-3-Läsionen, Therapieempfehlungen und Operateurseinfluss“ beschäftigt sich mit dem hohen Stellenwert der kombinierten Biopsie in der Prostatakarzinomdiagnostik: PI-RADS-4- und -5-Läsionen sollten konsequent biopsiert werden, während bei PI-RADS-3-Läsionen eine individualisierte Indikationsstellung sinnvoll erscheint. Sie leistet somit einen Beitrag für die klinische Praxis in der Urologie.
Auch der Promotionspreis ging nach Lübeck
Dr. Merle Matzen erhielt den Promotionspreis der VNU. Ausgezeichnet wurde ihre Dissertation „Vergleich historischer vs. aktueller Instillationstherapien beim nicht-muskelinvasiven Harnblasenkarzinom – eine retrospektive Studie mit Fokus auf Rezidivereignisse“. Die Arbeit untersucht die Langzeiteffektivität historischer intravesikaler Therapien im Vergleich zu heutigen Standardverfahren und liefert Erkenntnisse zu bislang wenig untersuchten Chemotherapeutika sowie deren langfristigen Behandlungsergebnissen.
Stolzer Klinikdirektor
„Dass gleich zwei unserer Nachwuchswissenschaftler beim wichtigsten regionalen urologischen Kongress ausgezeichnet wurden und dabei sogar die höchste wissenschaftliche Ehrung nach Lübeck geht, macht uns außerordentlich stolz“, sagte Univ.-Prof. Axel Merseburger, Direktor der Lübecker Klinik für Urologie am UKSH. Für ihn spiegeln die Preise die Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung, die enge Verzahnung von Forschung und Klinik und das Engagement des Teams wider. (PM/RED)












