Neuer Ärztlicher Direktor in Reinbek: Tim Strate
Prof. Tim Strate, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Krankenhaus Reinbek, bildet als neuer Ärztlicher Direktor künftig gemeinsam mit Geschäftsführer Fabian Linke und Pflegedirektor Franz Josef Kravanja das dreiköpfige Direktorium im St. Adolf Stift. Strate war zuvor stellvertretender Ärztlicher Direktor. Er folgt auf Prof. Stefan Jäckle, der kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Neuer stellvertretender Ärztlicher Direktor ist nun Dr. Timo Rath.
Strate ist seit 2008 Chefarzt in Reinbek. Zuvor hatte er alle beruflichen Stationen in Hamburg absolviert. Er habe die Entwicklung der operativen Fächer in Reinbek „maßgeblich geprägt und konsequent auf Wachstum und Spezialisierung ausgerichtet", hieß es in einer Mitteilung des St. Adolf Stiftes. Gemeinsam mit dem damaligen Kaufmännischen Direktor realisierte Strate 2011 den Neubau des Zentral-OPs und verdoppelte die Zahl der Operationssäle von vier auf neun. Parallel dazu stärkte er frühzeitig die Spezialisierung innerhalb der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, holte neue Mitglieder für sein Team und etablierte eigenständige Schwerpunktbereiche – vielfach mit besonderem Fokus auf die Tumorbehandlung.
„Offen für ambulante Strukturen"
Pflegedirektor Kravanja hat sein Amt seit Jahresbeginn inne. Das Krankenhaus Reinbek strebt mit dem Führungstrio u.a. einen stärkeren Fokus auf interprofessionelle Zusammenarbeit an. „Wir setzen bewusst auf ein starkes, interprofessionelles Führungsteam, das Verantwortung teilt, Perspektiven bündelt und Entscheidungen gemeinsam trägt. Schon die ersten Wochen haben gezeigt, wie viel Dynamik entstehen kann, wenn unterschiedliche Professionen konsequent auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, wurde der Kaufmännische Direktor Fabian Linke in der Mitteilung zitiert.
Ein weiteres Kennzeichen der Weiterentwicklung in Reinbek sei die „verantwortungsvolle Ambulantisierung medizinischer Leistungen". Stationäre Kapazitäten sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie medizinisch notwendig sind. Zugleich sollten ambulante Potenziale sinnvoll genutzt werden. Rath sagte dazu: „Wir sind offen für ambulante Strukturen und haben hier in den vergangenen Jahren bereits sehr gute Voraussetzungen geschaffen. Gleichzeitig gilt: Nicht jeder Eingriff und nicht jede Patientin oder jeder Patient eignet sich für eine ambulante Versorgung. In den vergangenen Jahren haben wir konsequent in moderne und schonende Narkoseverfahren investiert, um stationäre Aufenthalte, wann immer medizinisch möglich, zu vermeiden." (PM/RED)












