Personalien

Mann mit Vollbart und Brille trägt einen weißen Kittel und steht vor einer weißen Wand. Er lächelt den Betrachter frontal an.
Prof. Michael Balzer © Charité

Prof. Michael Balzer, Oberarzt an der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten des UKSH in Kiel, wurde mit dem „ERA Stanley Shaldon Award for Young Investigators in Translational Science“ ausgezeichnet.

Die European Renal Association (ERA) zählt zu den weltweit größten Fachgesellschaften für Nierenheilkunde. Der Award gehört nach Angaben des UKSH zu den bedeutendsten europäischen Nachwuchsauszeichnungen auf diesem Gebiet. Balzer leitet den Bereich der translationalen Nephrologie und erforscht Mechanismen der Anpassung, Reparatur und Regeneration der Niere nach akuten und chronischen Schädigungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Einzelzell-Technologien, mit denen krankheitsrelevante Zellzustände präzise untersucht werden können. Ziel ist es, neue Ansätze für die Behandlung chronischer Nierenerkrankungen und akuter Nierenschäden zu entwickeln.

„Würdigung für Balzers wissenschaftliche Exzellenz"
„Der Stanley Shaldon Award bestätigt eindrucksvoll die wissenschaftliche Exzellenz von Prof. Balzer und ist zugleich ein starkes Signal für die Zukunft der translationalen Nephrologie am UKSH. Die Forschung von Prof. Balzer verbindet modernste molekulare Methoden mit unmittelbarer klinischer Relevanz für unsere Patientinnen und Patienten“, wurde Prof. Roland Schmitt, Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten am UKSH in Kiel, in einer Mitteilung des Maximalversorgers zitiert.

Verleihung im Rahmen des ERA-Kongresses
Mit dem Stanley Shaldon Award würdigt die ERA herausragende wissenschaftliche Leistungen junger Forscherinnen und Forscher in der translationalen Nierenforschung – also der Übertragung grundlegender biologischer Erkenntnisse in neue diagnostische und…

Mann im mittlereen Alter mit kurzen Haaren trägt einen weißen Kittel und schaut freundlich in die Kamera.
Dr. Stephan Borte © FEK

Dr. Stephan Borte kommt aus Leipzig und übernimmt die Leitung des Medizinischen Zentrallabors von Dr. Frauke Strahlendorf-Elsner, die nach 29 Jahren am FEK in den Ruhestand geht.

Das FEK konnte mit Bortes Verpflichtung einen nahtlosen Übergang in der Leitung des Medizinischen Zentrallabors gewährleisten. Borte war zuvor sechs Jahre lang Leiter des Medizinischen Zentrallabors am Klinikum St. Georg Leipzig, einem kommunalen Krankenhaus vergleichbarer Größe und medizinischer Ausrichtung. Das dortige Labor verfügte bereits über eine breite und hochspezialisierte Struktur mit Mikrobiologie, Molekulardiagnostik, Transfusions- und Gerinnungsmedizin sowie einem durchgehend betriebenen Routinelabor für klinische Chemie, Hämatologie und Immunologie. Diese breite Erfahrung bringt Borte nun nach Neumünster mit.

Viele Stationen in Leipzig
Der neue Leiter am FEK hat in Leipzig Medizin studiert und dort auch promoviert.  Anschließend arbeitete er vier Jahre am Karolinska Institutet in Stockholm im Rahmen eines postgraduierten Forschungsaufenthalts mit weiterer Promotion. Parallel dazu baute er in Leipzig eine eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppe im Bereich der regenerativen Medizin und Immunologie auf, gefördert unter anderem durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesforschungsministeriums.

An der Entwicklung eines Neugeborenenscreening beteiligt
Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit stand früh die Entwicklung moderner Diagnostikverfahren zur Erkennung von Störungen des Immunsystems bei Kindern und Jugendlichen. Ziel war es, schwere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und betroffene Familien schnell begleiten zu können. Als…

Ein grauhaariger Mann im blauen Anzug mit Krawatte und im weißen Hemd steht und hat die Hände übereinander gelegt. Er lächelt in die Kamera.
Prof. Jens Scholz © UKSH

Einer der wichtigsten Posten im schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen wird neu besetzt: der Vorstandsvorsitz im UKSH. Der derzeitige UKSH-Chef Prof. Jens Scholz geht am 30. Juni 2027 in den Ruhestand.

Anästhesist Scholz ist seit mehr als 17 Jahren – seit dem 1. April 2009 – UKSH-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des fünfköpfigen Vorstands. Nun gab das für das UKSH zuständige Wissenschaftsministerium bekannt, dass die Gewährträgerversammlung des UKSH das Verfahren zur Nachbesetzung des Vorstandsvorsitzes und des Vorstands für Krankenversorgung eingeleitet hat. 
Gesucht wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger, weil Scholz zum 30. Juni 2027 in den Ruhestand treten wird. Die Stelle ist ab sofort öffentlich ausgeschrieben. Die Gewährträgerversammlung hat eine Findungskommission eingesetzt, die den Nachfolgeprozess organisiert. Geleitet wird das Verfahren von Wissenschaftsstaatssekretär Guido Wendt, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des UKSH ist. Zur Unterstützung des Auswahlverfahrens wurde eine Personalberatungsagentur beauftragt. (PM/RED)

Mann mit grauen Haaren und Brille trägt einen weißen Arztkittel, steht vor einem neutralen Hintergrund und schaut frontal in die Kamera.
Dr. Urs Nissen © Christian Wyrwa/WKK

Dr. Urs Nissen ist seit 1. Juni neuer Ärztlicher Direktor der Westküstenkliniken (WKK) in Heide. Der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie folgt seinem Vorgänger Prof. Johann Hagenah nach, der in den niedergelassenen Bereich wechselt.

Nissen war bereits von 2015 bis 2021 Ärztlicher Direktor im WKK-Krankenhausdirektorium und seit 2021 neben Dr. Reinhard Jensen einer von zwei stellvertretenden Ärztlichen Direktoren. „Die führende Position der Westküstenkliniken als zentrales Krankenhaus im Westen Schleswig-Holsteins unter den Vorgaben der Krankenhausreform zu erhalten und die Umsetzung der Reformvorgaben zu moderieren, sehe ich als Hauptaufgaben meiner Amtszeit. Das wird gerade angesichts verschärfter finanzieller Vorgaben von Seiten der Bundesregierung ein Kraftakt“, wurde Nissen in einer Mitteilung des WKK zitiert. 

„Fast maximales Versorgungsangebot"
Er zeigte sich überzeugt, dass das WKK mit seinem „fast maximalen Versorgungsangebot" die Voraussetzungen mitbringt, diesen Kraftakt zu meistern. Den Posten als neuer Stellvertreter übernimmt ebenfalls zum 1. Juni der Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin, PD Dr. Marcel Hochreiter. Der Intensivmediziner ist seit 2023 Chefarzt in Heide und hat im vergangenen Jahr zusätzlich die Ärztliche Leitung des klinikeigenen Bildungszentrums übernommen. 

„Frische Impulse im Ärztlichen Direktorium”
„Mit der Ernennung der beiden Mediziner sind Erfahrung und frische Impulse im Ärztlichen Direktorium vereint. Herrn Prof. Dr. Johann Hagenah danken wir für seine Verdienste um die Kliniken und die Menschen in der Region und wünschen ihm für seine neue berufliche Station alles Gute“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der Westküstenkliniken, Dr.…

Frau mit brunetten kurzen Haaren und Brille trägt einen blauen Klinikkittel und lächelt in die Kamera.
Dr. Gesine Fedders © Schön Klinik Gruppe

Dr. Gesine Fedders ist neue Leiterin der CED-Ambulanz in der Schön Klinik Rendsburg. Die Oberärztin arbeitet dort mit einem interdisziplinären Team.

Fedders war langjährig als leitende Oberärztin in der Gastroenterologie tätig. Mehr als ein Jahrzehnt betreute sie dort Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ambulant. Bevor sie zur Schön Klinik kam, war Fedders leitende Oberärztin am Helios Klinikum Schleswig.  
„Mein Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen durch eine umfassende Betreuung, moderne Diagnostik und zielgerichtete Therapie so zu begleiten, dass wieder ein normales Leben ohne Einschränkungen möglich ist – sowohl privat als auch beruflich“, wurde Fedders in einer Mitteilung des Klinikträgers zitiert.

Ziel ist eine Weiterentwicklung
Die Schön Klinik setzt darauf, dass Fedders die CED-Ambulanz und die spezialisierte Versorgung in der Region weiterentwickeln kann. Die Klinik hatte im im Dezember 2023 das in Schleswig-Holstein und Hamburg erste Team für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gegründet, das CED-Zentrum selbst besteht länger als 10 Jahre. Leiter der Spezialambulanz war zuvor der damalige Chefarzt der Schön Klinik für Innere Medizin II, Prof. Stephan Hellmig. (PM/RED)

Junger Mann mit Vollbart im weißen Poloshirt lächelt in die Kamera.
Dr. Johannes Plenge © Phil Schreyer/Neurozentrum Plön

Dr. Johannes Plenge ist seit kurzem ärztlicher Leiter des Neurozentrums in Plön. Das MVZ zählt zur August-Bier-Klinik in Malente.

Mit dem Neurozentrum Plön hatte die August-Bier-Klinik Malente zu Jahresbeginn ihr medizinisches Angebot im ambulanten Bereich erweitert und auf einen laut Klinik steigenden Bedarf an spezialisierter neurologischer Versorgung in Ostholstein reagiert.
Plenge ist Facharzt für Neurologie und hat zuvor seine Weiterbildung am UKSH, an der Schön Klinik in Rendsburg und im Psychiatrisches Krankenhaus Rickling absolviert. Zum ärztlichen Team gehören neben Plenge auch die bisherige Praxisinhaberin Britta Behrmann und Klinikchef PD Dr. Jos Steffen Becktepe.
Schwerpunkte des MVZ
Gemeinsam deckt das Team die gesamte Bandbreite neurologischer Diagnostik und Therapie im ambulanten Bereich ab. Besondere Schwerpunkte des Neurozentrums liegen in der Behandlung der Multiplen Sklerose sowie von Parkinson-Syndromen und anderen Bewegungsstörungen. Angeboten werden unter anderem Infusionstherapien, die Einstellung von Hirnschrittmachern, Medikamentenpumpen sowie die Behandlung mit Botulinumtoxinen. Das diagnostische Leistungsspektrum umfasst unter anderem elektrophysiologische Untersuchungen wie EEG, Neurografie, Elektromyografie sowie Untersuchungen evozierter Potenziale. (PM/RED)

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