Kopfschmerz: 5,1 Prozent mehr stationäre Behandlungen
Auf diese Entwicklung wies die AOK Nord-West anlässlich des internationalen Kopfschmerztages am 5. September hin.
Ein ähnliches Bild ergibt eine Auswertung der Verordnung von speziellen Migränemedikamenten, sogenannten Triptanen, im Jahr 2024 unter den Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK). In der entsprechenden Pressemitteilung wird zu den Gründen für den Unterschied zwischen den Geschlechtern Prof. Hartmut Göbel, Chefarzt der Schmerzklinik Kiel, zitiert: „Eine wesentliche Rolle spielen hormonelle Einflüsse. Hinzu kommt, dass Frauen Reize feiner unterscheiden und schneller sowie intensiver auf emotionale Aspekte reagieren können. Diese genetisch bedingte Empfindlichkeit trägt dazu bei, dass Frauen häufiger und schwerer von Migräne betroffen sind.“ (PM/RED)





