Ein Kind im rosa Schlafanzug sitzt mit Gipsarm im Krankenbette. Eine Krankenschwester beugt sich zu ihr hinab, hält in der rechten Hand ein leeres Glas und fühlt mit der linken Hand die Stirn des Mädchens.
© AOK Colourbox hfr

Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern steigt

In Schleswig-Holstein sind in den vergangenen Jahren immer mehr Kinder in Krankenhäusern behandelt worden. Laut einer Auswertung der AOK Nordwest ist die Zahl der stationären Behandlungen in den letzten fünf Jahren um 11,8 Prozent gestiegen.

Im Jahr 2024 wurden laut Auswertung 8.000 AOK-versicherte Kinder bis 17 Jahre stationär in Krankenhäusern in Schleswig-Holstein behandelt. Im Vorjahr waren es 7.852 Krankenhauseinweisungen. Fünf Jahre zuvor, im Jahr 2020, waren es 7.166 Kinder. 
Gründe für den Anstieg der Klinikbehandlungen nannte die Krankenkasse nicht. Hauptursache für eine stationäre Behandlung bei Kindern bis 17 Jahre war unverändert die Gehirnerschütterung. Danach folgte die akute Bronchitis, Infektionen der oberen Atemwege und Infektionskrankheiten des Magen-Darmtraktes. 
Auslöser für die Gehirnerschütterung war meist ein Sturz - von der Wickelkommode, aus dem Bett oder beim Spielen. AOK-Chef Tom Ackermann warnte in diesem Zusammenhang:  „Säuglinge haben bei einer Gehirnerschütterung oft nur geringe Beschwerden. Allerdings ist es ratsam, im ersten Lebensjahr bei einem Kopfunfall immer einen Arzt aufzusuchen, um einen Bruch des Schädelknochens nicht zu übersehen.“ (PM/RED)

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