Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern steigt
Im Jahr 2024 wurden laut Auswertung 8.000 AOK-versicherte Kinder bis 17 Jahre stationär in Krankenhäusern in Schleswig-Holstein behandelt. Im Vorjahr waren es 7.852 Krankenhauseinweisungen. Fünf Jahre zuvor, im Jahr 2020, waren es 7.166 Kinder.
Gründe für den Anstieg der Klinikbehandlungen nannte die Krankenkasse nicht. Hauptursache für eine stationäre Behandlung bei Kindern bis 17 Jahre war unverändert die Gehirnerschütterung. Danach folgte die akute Bronchitis, Infektionen der oberen Atemwege und Infektionskrankheiten des Magen-Darmtraktes.
Auslöser für die Gehirnerschütterung war meist ein Sturz - von der Wickelkommode, aus dem Bett oder beim Spielen. AOK-Chef Tom Ackermann warnte in diesem Zusammenhang: „Säuglinge haben bei einer Gehirnerschütterung oft nur geringe Beschwerden. Allerdings ist es ratsam, im ersten Lebensjahr bei einem Kopfunfall immer einen Arzt aufzusuchen, um einen Bruch des Schädelknochens nicht zu übersehen.“ (PM/RED)





