Ein rot-weißer Rettungshubschrauber ist im Landanflug. Unter dem Helikopter ist die Aufschrift WKK in blau auf weißem Hintergrund zu sehen.
© WKK

WKK: Rettungshubschrauber landen immer häufiger in Heide

Die Luftrettung ist an den Westküstenkliniken (WKK) so aktiv wie nie: 555 Landungen von Rettungshubschraubern verzeichnete das WKK im vergangenen Jahr - ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2024. Für eine ganzjährig hohe Frequenz sorgen u.a. Patienten von den Inseln.

Mit 555 Landungen von Rettungshubschraubern verzeichneten die Westküstenkliniken (WKK) in Heide 115 mehr Landungen als in 2024. Dies ist nach Klinikangaben ein neuer Höchststand, der die Bedeutung des Standorts für die Notfallversorgung an der gesamten schleswig-holsteinischen Westküste deutlich macht.

 „Besonders die hohe Zahl an Einsätzen von den Inseln verdeutlicht, dass wir als Schwerpunktversorger für die Menschen im Westen des Landes unverzichtbar sind“, wurde Prof. Johann Hagenah, Ärztlicher Direktor der Westküstenkliniken in Heide und Chefarzt der überregionalen Stroke Unit, in einer Mitteilung des WKK zitiert. 
259 Mal hoben Helikopter von Helgoland oder den nordfriesischen Inseln mit Notfallpatienten an Bord Richtung Heide ab. Spitzenreiter waren dabei Föhr mit 61 und Sylt mit 57 Krankentransporten aus der Luft. Die meisten Anflüge wurden im Frühjahr und Sommer verzeichnet, allein im Mai verzeichnete die Klinik 69 Landungen. Neben der Deutschen Flugrettung (DRF), brachten der ADAC und Northern Helikopter Patienten. Auch die Bundeswehr landete 19 Mal in Heide.
Häufig brachten die Hubschrauber Schwerverletzte, die im überregionalen Traumazentrum versorgt werden mussten - das Traumazentrum der Westküstenkliniken ist eines von vier Zentren der höchsten Versorgungsstufe in Schleswig-Holstein. Dessen Leiter PD Dr. Jakob Nüchtern, wertete die neuen Zahlen als Zeichen für das Vertrauen in die Arbeit des Traumazentrums. „Die Retter auf den Helikoptern wissen ihre Patienten bei uns gut versorgt“, sagte Nüchtern. (PM/RED)

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