WKK Heide: Richtfest für Psychiatrie-Neubau
Das alte Gebäude wurde vor 30 Jahren eingeweiht. Mit dem 7.000 Quadratmeter großen Neubau ersetzt das WKK nicht nur die bestehende Psychiatrie, sondern schafft auch Platz für eine neue Infektionsstation und für eine Ausweichstation, um bestehende Stationen im Haupthaus in den kommenden Jahren sanieren zu können.
Bei der Planung des Gebäudes hatte das Team der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik laut einer Mitteilung des WKK Mitspracherecht, so dass die Architektur dem Behandlungskonzept folgt. „Das ist nicht selbstverständlich“, wurde Chefärztin Dr. Christina Schulz-Du Bois anlässlich des Richtfestes zitiert.
Die Westküstenkliniken arbeiten nach dem Regionalbudget. Das heißt: Die Krankenkassen zahlen eine vereinbarte Summe, mit der die Behandlung psychiatrischer Patienten finanziert wird. Wie die Klinik die Behandlung organisiert, bleibt ihr überlassen. Der Effekt: Es braucht weniger stationäre Betten. Aus diesem Grund sind im Neubau auch künftig nur 40 psychiatrische und vier psychosomatische Betten und damit nicht mehr als im bisherigen Psychiatrie-Gebäude vorgesehen.
„Durch das Regionalbudget können wir sektorenübergreifend arbeiten und es kommt nicht zu Versorgungsabbrüchen zwischen der stationären, tagesklinischen oder ambulanten Behandlung“, sagte Schulz-Du Bois zum Konzept. (PM/RED)






