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Streiks am UKSH in Kiel werden ausgeweitet

Vom Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sind auch Universitätskliniken betroffen. Die Warnstreiks am UKSH in Kiel sollen laut Gewerkschaft ver.di deutlich ausgeweitet werden. Ab zweiten Februar sollen diese eine „spürbare wirtschaftliche Wirkung" erzielen, kündigte ver.di an.

Am Montag, Dienstag und Mittwoch sollen die Arbeitsniederlegungen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel laut ver.di gezielt so organisiert werden, dass „eine spürbare wirtschaftliche Wirkung" entsteht. Dazu ruft die Gewerkschaft an den jeweiligen Tagen unterschiedliche Bereiche zum Warnstreik auf.

Betroffen sind laut Ankündigung der Gewerkschaft insbesondere Bereiche mit hoher wirtschaftlicher Relevanz. Das bedeute, dass viele OP-Säle nicht besetzt seien. Radiologische Untersuchungen sowie Teile der Transfusionsmedizin könnten nur eingeschränkt stattfinden. Auch das ZIP und weitere Bereiche seien betroffen.

„Keine Gefahr für Leib und Leben"
Vom Warnstreik ausgenommen bleiben sollen die stationären Bettenbereiche, die Behandlung von Kindern sowie die Versorgung akuter Notfälle. „Eine Gefährdung von Leib und Leben wird es nicht geben“, wurde die stellvertretende Landesleiterin von ver.di Nord, Diana Zimmermann, in einer Pressemitteilung von ver.di zitiert. Sie begründete die Ausweitung des Warnstreiks damit, dass man in Verhandlungen „keinerlei Bewegung auf Arbeitgeberseite" wahrnehme. 

Die Verhandlungen der Gewerkschaft mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am elften Februar in Potsdam fortgesetzt. ver.di fordert eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich. Außerdem sollen Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten um 20 Prozentpunkte steigen. Für Nachwuchskräfte verlangt die Gewerkschaft 200 Euro mehr pro Monat sowie die unbefristete Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. Von den Warnstreiks sind bundesweit rund 20 Standorte von Universitätskliniken betroffen. (PM/RED)

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