Zwei Ärzte in weißen Kitteln halten gemeinsam eine große Urkunde in den Händen und präsentieren sie der Kamera.
Freuen sich über die Anerkennung des SEK Eutin als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck: Chefarzt Dr. Jens Dowideit (links) und der Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Hauke Helwig. © SEK Eutin

SEK Eutin ist jetzt Akademisches Lehrkrankenhaus

Das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin (SEK Eutin) hat die offizielle Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck erhalten. Damit ist es im Wahlfach Geriatrie aktiv an der klinischen Ausbildung von Lübecker Medizin-Studenten beteiligt.

Palliativmedizin und Geriatrie sind die medizinischen Schwerpunkte des SEK Eutin. In diesen Bereichen erwerben die Studierenden während des PJ nicht nur praktische Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Untersuchung und Behandlung älterer und multimorbider Patienten, sondern lernen auch viel über Arzneimittellehre, internistische Krankheitsbilder sowie chirurgische, neurologische/psychiatrische und urologische Erkrankungen. Zudem bildet das SEK Eutin gemeinsam mit der Schön Klinik Neustadt ein alterstraumatologisches Zentrum, in dem betagte Menschen nach Stürzen und mit Brüchen behandelt werden. Eine Besonderheit ist außerdem die medizinische Behandlung am Lebensende. 

Zwei Studierende pro Tertial möglich
„Wir freuen uns sehr, dass wir als eine der größten geriatrischen Einrichtungen in Deutschland im Wahlfach Geriatrie nun pro Tertial bis zu zwei Medizin-Studenten in ihrem Praktischen Jahr begleiten und ausbilden können“, wurde der Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Hauke Helwig in einer Pressemitteilung des SEK Eutin zitiert. Sein Chefarzt-Kollege Dr. Jens Dowideit sagte laut Mitteilung: „Die Zahl der Patienten, die eine geriatrische Behandlung benötigen, wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in unserer Region stetig ansteigen, so dass auch die medizinische Ausbildung in diesem Fachbereich immer attraktiver und zukunftsweisender wird.“

Das SEK Eutin ist als Fachkrankenhaus für Geriatrie, Palliativmedizin und Innere Medizin mit 154 Betten in den Landeskrankenhausplan aufgenommen und beschäftigt über 250 Mitarbeiter. (PM/RED)

 

 

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