Segeberger Kliniken eröffnen Telemedizinisches Zentrum
Im Fokus der telemedizinischen Betreuung stehen Patientinnen und Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz. Diese können Parameter wie Körpergewicht, EKG, Blutdruck und Herzfrequenz von zu Hause aus ans Zentrum übermitteln. Die kontinuierliche Überwachung erlaubt eine frühzeitige Reaktion auf kritische Veränderungen und kann so gegebenenfalls eine Krankenhauseinweisung vermeiden, die Lebensqualität verbessern und die Therapie fördern.
Die Betreuung erfolge stets in Abstimmung mit den behandelnden Haus- und Fachärzten, betonte Dr. Krister Kuhnhardt, Leiter des Herzinsuffizienz-Zentrums. „Die Telemedizin ersetzt die persönliche Betreuung vor Ort nicht, sondern ergänzt sie gezielt bei Hochrisikopatienten, um klinisch relevante Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Behandlungsstrategien effektiv umzusetzen.“ Geleitet wird das Zentrum von Prof. Holger Nef, Ärztlicher Direktor des Herz- und Gefäßzentrums der Segeberger Kliniken. (PM/RED)




