Sechs Menschen in weißer Klinikkleidung stehen um ein Bett in einem Krankenzimmer, in dem eine Person im rosa Kittel auf dem Bett sitzt. Diese Person sitzt mit dem Rücken zum Betrachter.
Azubi Sophie Klünder, Stationsärztin Jacqueline Heesch, Azubi Ifiok Etop Essien, Stationsärztin Albina Murakaieva, Stationsarzt Bker Jaban, PD Dr. Annette Eva Maria Rogge (v.l.Oberärztin der Lehrstation), © Segeberger Kliniken

Segeberger Kliniken eröffnen neue Lehrstation

Im Neurologischen Zentrum wurde eine neue interdisziplinäre Lehrstation eröffnet. Auszubildende in der Pflege, Mitarbeitende in Anerkennung sowie ärztliche Kolleginnen und Kollegen arbeiten auf der Lehrstation im Rahmen ihres Onboardings eng zusammen und übernehmen unter fachlicher Anleitung eigenverantwortlich die Betreuung von Patientinnen und Patienten.

„Die Lehrstation stellt bewusst das Zusammenspiel verschiedener Berufsgruppen in den Mittelpunkt. Pflege, Medizin und therapeutische Bereiche arbeiten hier Hand in Hand – ein Ansatz, der die Realität moderner Patientenversorgung widerspiegelt und gezielt fördert“, heißt es in einer Mitteilung der Segeberger Kliniken. Für angehende Pflegefachkräfte biete die Station die Möglichkeit, theoretisches Wissen im Klinikalltag anzuwenden und zu vertiefen. Zugleich diene sie als strukturierte Einarbeitungsplattform für neue ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen ihres Onboardings praxisnah in Abläufe, Teamstrukturen und Versorgungsprozesse eingeführt werden. 

Ziele: mehr Handlungssicherheit und Ausbau der interprofessionellen Kompetenzen
Begleitet werden alle Beteiligten von erfahrenen Praxisanleiterinnen und -anleitern sowie examiniertem Pflegepersonal und ärztlichen Mentorinnen und Mentoren. Ziele sind, die Handlungssicherheit zu stärken, interprofessionelle Kompetenzen auszubauen und ein gemeinsames Verständnis für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu entwickeln.

 „Mit der neuen interdisziplinären Lehrstation schaffen wir einen Raum, in dem Lernen und Arbeiten eng miteinander verzahnt sind und verschiedene Berufsgruppen gezielt zusammenwirken. Unsere Auszubildenden und neuen Kolleginnen und Kollegen können hier Verantwortung übernehmen und gleichzeitig jederzeit auf Unterstützung zurückgreifen. Besonders wichtig ist uns dabei ein interprofessioneller Ansatz sowie die gezielte Förderung und Begleitung von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund, um ihren individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden“, wurde PD Dr. Annette Eva Maria Rogge, Oberärztin der Lehrstation im Neurologischen Zentrum der Segeberger Kliniken, in der Mitteilung zitiert.

Lehrstation als Mittel, um die Ausbildungsqualität zu erhöhen
Prof. Björn Hauptmann, Klinikdirektor und Chefarzt der Neurologie, begrüßte das Konzept: „Gerade im Bereich der Neurologie sind eine engmaschige Beobachtung von Patientinnen und Patienten sowie ein fundiertes Verständnis für Krankheitsverläufe grundlegende Bestandteile moderner Patientenversorgung. Die interdisziplinäre Lehrstation bietet dafür optimale Voraussetzungen und ermöglicht eine intensive, praxisnahe Schulung – auch im Rahmen der strukturierten Einarbeitung neuer ärztlicher Kolleginnen und Kollegen.“  Die Segeberger Kliniken hofften, mit der Lehrstation dem Fachkräftemangel entgegenwirken, die Qualität der Ausbildung und die Einarbeitung neuer Mitarbeitender verbessern zu können. (PM/RED)

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