Sana Kliniken Lübeck etablieren Herz-Hirn-Board
Um Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern künftig noch gezielter und ganzheitlicher zu versorgen, etablieren die Sana Kliniken Lübeck ein interdisziplinäres Herz-Hirn-Board. Ergänzend zur Zusammenarbeit im klinischen Alltag werden komplexe Fälle künftig einmal wöchentlich im interdisziplinären Board besprochen. Die Ärztinnen und Ärzte aus beiden Fachbereichen stimmen dabei Diagnostik und Therapie ab und entwickeln individuelle Behandlungskonzepte.
Das sagen die Chefärzte
„Moderne Medizin wird immer interdisziplinärer. Mit dem Herz-Hirn-Board schaffen wir eine strukturierte Plattform, auf der unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammengeführt werden. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten“, wurde Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie, in einer Mitteilung seines Klinikträgers zitiert.
„Viele Patientinnen und Patienten erleben Herz‑ und Hirnerkrankungen nicht als getrennte Probleme. Umso wichtiger ist eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit“, betonte Prof. Joachim Weil, Chefarzt der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Angiologie. „Die moderne Schlaganfall- und Herzmedizin ist Teamsport. Viele Fragestellungen lassen sich heute nur beantworten, wenn Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Disziplinen ihr Wissen und ihre Erfahrung zusammenbringen. Das Herz-Hirn-Board schafft dafür einen festen Rahmen und ermöglicht es uns, komplexe Zusammenhänge gemeinsam zu bewerten und daraus die beste Behandlungsstrategie für unsere Patientin und Patientinnen zu entwickeln“, wurde Dr. Tolga Agdirlioglu, ebenfalls Chefarzt der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Angiologie, zitiert.
Schnellere Abstimmung bei komplexen Fragestellungen
Laut Klinik hatte schon zuvor eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen bestanden. Das neue Format ergänze die Kooperation und ermögliche eine noch schnellere Abstimmung bei komplexen Fragestellungen. Nach Kenntnis der Sana Kliniken Lübeck ist das Herz-Hirn-Board in dieser Form in Schleswig-Holstein bislang einzigartig. (PM/RED)





