Regionalgespräche zur Klinikreform
Zu konkreten Inhalten des ersten Gesprächs teilte das Gesundheitsministerium am Tag der Veranstaltung noch nichts mit. Nach dem Auftakt der Veranstaltungsreihe folgen in den nächsten Tagen und Wochen die Regionalgespräche in den fünf weiteren Versorgungsregionen in Schleswig-Holstein.
Regionalkonferenzen folgen im Herbst
Ab Herbst sind dann Regionalkonferenzen in den einzelnen Versorgungsregionen geplant, in die weitere Beteiligte eingebunden werden. Das Ministerium hatte angekündigt, wiederkehrend zur Umsetzung der Krankenhausreform zur informieren. Von der Decken will außerdem auf Bundesebene dafür eintreten, die Reform praxistauglicher zu gestalten. Die Erwartungen der Nord-Kliniken an die bundesweite Reform hatte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, Patrick Reimund, kürzlich in einem Gastbeitrag für das Schleswig-Holsteinische Ärzteblatt skizziert.
Regionalgespräche als erster Schritt zur Krankenhausplanung
Von der Decken bezeichnete die Regionalgespräche als „wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem neuen Krankenhausplan für Schleswig-Holstein." „Die Gespräche mit den Kliniken einer Versorgungsregion bilden die Grundlage für passgenaue Konzepte, die den spezifischen Bedürfnissen jeder Region im Rahmen der bundesgesetzlichen Vorgaben gerecht werden sollen. Die enormen Herausforderungen der vom Bund vorgegebenen Krankenhausreform werden wir nur gemeinsam mit den Akteuren bewältigen können, wenn wir hierzu im kontinuierlichen Austausch sind“, wurde von der Decken in einer Mitteilung des Ministeriums zitiert.
Nordfriesland, Dithmarschen und Helgoland in der Versorgungsregion West
Die sechs Versorgungsregionen fungieren für die künftige Krankenhausplanung als eine Art Planungsinstrument. Die Versorgungsregion „West“ umfasst Krankenhäuser aus den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen sowie der Insel Helgoland. Die Versorgungsregionen werden auch bei Zuteilung der Leistungsgruppen der Krankenhausreform eine Rolle spielen. (PM/RED)





