Gezielte Vernetzung verbessert palliative Versorgung
„Wenn unterschiedliche Unterstützungsangebote gut aufeinander abgestimmt sind, kann Betroffenen und Angehörigen auch in komplexen Situationen schnell und gezielt geholfen werden“, sagte Netzwerkkoordinatorin Sabine Grein einer Pressemitteilung des Palliativ- und Hospiznetzwerks zufolge. Seit 2023 stimmt Grein die Aktivitäten der an der Palliativversorgung beteiligten Fachkräfte aus Pflege, Medizin, Hospizarbeit, Beratung, Eingliederungshilfe und weiteren sozialen Diensten aufeinander ab. Der Austausch sei unkompliziert, niedrigschwellig und es entstünden für die betroffenen Familien verlässliche Strukturen, heißt es in der Meldung.
Die Koordinationsstelle organisiert regelmäßige Treffen, Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte, offene Informationsveranstaltungen und sogenannte „Letzte-Hilfe-Kurse“. Dort können Bürgerinnen und Bürger lernen, wie sie selbst als Betroffene oder als Angehörige mit schwerer Krankheit, Sterben und Trauer umgehen können und wo sie Hilfe finden.
Träger der Koordination sind die Diakonie Ostholstein gGmbH, das Ärztenetz Eutin Malente e.V. und das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin. (PM/RED)






