Brustportrait einer etwa 45-jährigen Frau mit Brille und kurzen braunen Haaren, die in die Kamera lächelt.
Sabine Grein ©Privat

Gezielte Vernetzung verbessert palliative Versorgung

Die gezielte Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in der Palliativ- und Hospizarbeit kann die Versorgung unheilbar erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen erheblich verbessern. Das zeigen die Erfahrungen mit der 2023 eingerichteten Koordinationsstelle im Palliativ- und Hospiznetzwerk Ostholstein.

„Wenn unterschiedliche Unterstützungsangebote gut aufeinander abgestimmt sind, kann Betroffenen und Angehörigen auch in komplexen Situationen schnell und gezielt geholfen werden“, sagte Netzwerkkoordinatorin Sabine Grein einer Pressemitteilung des Palliativ- und Hospiznetzwerks zufolge. Seit 2023 stimmt Grein die Aktivitäten der an der Palliativversorgung beteiligten Fachkräfte aus Pflege, Medizin, Hospizarbeit, Beratung, Eingliederungshilfe und weiteren sozialen Diensten aufeinander ab. Der Austausch sei unkompliziert, niedrigschwellig und es entstünden für die betroffenen Familien verlässliche Strukturen, heißt es in der Meldung.

Die Koordinationsstelle organisiert regelmäßige Treffen, Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte, offene Informationsveranstaltungen und sogenannte „Letzte-Hilfe-Kurse“. Dort können Bürgerinnen und Bürger lernen, wie sie selbst als Betroffene oder als Angehörige mit schwerer Krankheit, Sterben und Trauer umgehen können und wo sie Hilfe finden.

Träger der Koordination sind die Diakonie Ostholstein gGmbH, das Ärztenetz Eutin Malente e.V. und das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin. (PM/RED)

 

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