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Nur vereinzelte Ehec-Fälle in Schleswig-Holstein

Seit Wochen wird über eine Häufung von Ehec-Fällen im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern und auch in Hamburg berichtet. In Schleswig-Holstein wird dieses Phänomen bislang nicht beobachtet. Experte Prof. Helmut Fickenscher sieht noch keine Anzeichen für ein Übergreifen des Ausbruchsgeschehens aus dem Nachbarland.

Im Kreis Herzogtum-Lauenburg wurden in den vergangenen vier Wochen drei Ehec-Fälle registriert. Zwei Betroffene wurden stationär behandelt, eine davon war schwer vorerkrankt. Nach Angaben des Kreises hat das Gesundheitsamt mit den Betroffenen Kontakt. Aktuell liege kein Grund vor, weitere Maßnahmen zu ergreifen, sagte Kreissprecher Tobias Frohnert auf Nachfrage des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes.  
Der Kieler Virologe Prof. Helmut Fickenscher bezeichnete die aktuelle Situation in Schleswig-Holstein als normal. „Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Ausbruchsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern auf Schleswig-Holstein übergegriffen hätte. Aber man kann nie ganz ausschließen, dass sich das tagesaktuell ändert”, sagte Fickenscher dem Schleswig-Holsteinischen Ärzteblatt.
Weniger entspannt als in Schleswig-Holstein ist die Lage in Mecklenburg-Vorpommern. Dort hat die CDU-Opposition die Einrichtung eines Krisenstabes gefordert. Das wurde mit Verweis auf bestehende Hygienepläne und die Arbeit eines Ausbruchsteams mit den relevanten Akteuren abgelehnt. Auch das Robert-Koch-Institut ist dort einbezogen. Der Ehec-Ausbruchsstamm konnte laut jüngstem RKI-Bulletin identifiziert werden. Die Suche nach der Quelle der Infektion läuft noch. (Red)

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