Mann mit Brille und Bart trägt ein blaues Hemd und ein dunkles Jackett. Er steht vor einem hellgrauen Hintergrund und lächelt den Betrachter an.
PD Dr. Markus Zimmermann © Schön Kliniken

Neustädter Darmkrebsforum will Prävention stärken

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen. Wie kann man vorbeugen, welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Darüber informiert das erste Neustädter Darmkrebsforum am 12. März.

Die Schön Klinik Neustadt will die Bevölkerung beim ersten Neustädter Darmkrebsforum über Prävention, Diagnose- und moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren. Am 12. März ist neben Fachvorträgen auch eine persönliche Beratung durch regionale Expertinnen und Experten geplant. In einer Ausstellung präsentieren Einrichtungen und Verbände ihre Angebote von Vorbeugung bis Nachsorge und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Grund für die Bemühungen: Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung, jährlich sterben laut Felix Burda Stiftung mehr als 22.000 Menschen in Deutschland an den Folgen dieser Erkrankung - obwohl man bei kaum einer Krebsart so gut vorbeugen kann wie bei Darmkrebs. „Wer gut aufgeklärt ist, kann selbst aktiv zur Früherkennung beitragen – und genau hier setzen wir mit dem Neustädter Darmkrebsforum an", wurde PD Dr. Markus Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des zertifzierten Darmkrebszentrums, in einer Pressemitteilung seiner Klinik zitiert.

Vorträge von Dr. Clemens Engels und PD Dr. Markus Zimmermann
Das Forum in der Magistrale der Neustädter Klinik beginnt um 13:00 Uhr mit einem Vortrag von Zimmermann zum Thema „Darmkrebs – Krankheitsbild, Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten". Um 15:00 Uhr referiert Dr. Clemens Engels, niedergelassener Facharzt für Onkologie aus Ostholstein und Lübeck, über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven in der Onkologie. 
Parallel haben Besucherinnen und Besucher von 13:30 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, sich an Informationsständen persönlich beraten zu lassen. Vertreten sind unter anderem der Verein der Hilfe Krebskranker Ostholstein, die Initiative Mützenherz, die Onkolotsinnen und Onkolotsen der Region sowie die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im östlichen Holstein. Auch die Fachdisziplinen der Schön Klinik Neustadt – darunter Endoskopie, Chirurgie, Case-Management, Ernährungsberatung und Psychoonkologie – stehen für Gespräche zur Verfügung.

Das Forum richtet sich an die breite Bevölkerung. An Experten und Expertinnen hatte sich die Klinik kürzlich mit Ihrem Angebot eines interdisziplinären Austausches im Rahmen eines Zentrumsabends gerichtet. Dieser soll erneut am 15. April stattfinden. Zum Thema Darmkrebs hatte Zimmermann in einem Podcast des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes kürzlich die wichtigsten neuen Entwicklungen skizziert.  (PM/RED)

Weitere Meldungen
platzhalter_aerzteblatt
16.04.2026

An den Sozialgerichten in Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr 7.642 Klagen eingereicht.…

platzhalter_aerzteblatt
15.04.2026

Der Medizinische Dienst Nord (MD Nord) berichtet von einer hohen Zufriedenheit der Versicherten mit…

Frau schnupft in ein Taschentuch
© AOK NordWest/Colourbox/hfr
14.04.2026

Der Krankenstand in Schleswig-Holstein ist 2025 den Angaben der AOK Nordwest zufolge leicht auf 6,7…

Ein Mann und eine Frau in blauer Klinikkleidung schauen freundlich neben dem Slogan "Perspektive Akutmedizin". Daneben sind ein QR-Code und ein paar Veranstaltungsdaten zu sehen.
© Ameos
08.04.2026

Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bilden MFA aus, suchen händeringend mehr Personal und…

Auf einem gelben Hintergrund ist ein schwarze Sprechblase zu sehen, in der "Bro, das ist kein unangenehmes Thema. das ist Dein Körper" steht.
© SHKG
08.04.2026

Hodenkrebs – ein Thema, das viele Männer gerne ausblenden. Die Schleswig-Holsteinische…

platzhalter_aerzteblatt
08.04.2026

Schleswig-Holsteinische Ärztinnen und Ärzte haben im vergangenen Jahr 890.000 Rezepte über…