Neuropädiatrische Institutsambulanz in Eutin
Die Vorstellung in der Institutsambulanz erfolgt in der Regel auf Überweisung durch niedergelassene Kinderärzte sowie durch die Hausärztin oder den Hausarzt. Wichtig ist das zusätzliche Angebot laut Klinikträger, um neurologische Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und die Erkrankungen zuverlässig zu diagnostizieren. So könnten gemeinsam mit den Familien weitere Behandlungs- und Fördermaßnahmen geplant werden. Bei chronischen Erkrankungen könne die Ambulanz zudem eine längerfristige medizinische Begleitung ermöglichen.
Erweiterung des Leistungsspektrums
„Mit der neuropädiatrischen Institutsambulanz erweitern wir unser Leistungsspektrum um einen wichtigen und hoch spezialisierten Bereich. Wir können damit Kindern und Jugendlichen mit neurologischen Fragestellungen eine umfassende Diagnostik anbieten und ihre Familien fachlich kompetent begleiten“, wurde Dr. Hans-Georg Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Ameos Klinikum Eutin, in einer Mitteilung des Klinikträgers zitiert.
Zum diagnostischen Spektrum der Institutsambulanz gehören u.a. ein digitales EEG mit Videoaufzeichnung zur Untersuchung der Hirnaktivität, Untersuchungen des Hörsystems wie BERA und akustische Emissionen sowie verschiedene sonografische Untersuchungen. Ergänzt wird das Angebot durch kardiologische Diagnostik wie EKG und Echokardiografie mit Doppler- und Farbdoppleruntersuchung. Je nach Fragestellung könnten die unterschiedlichen Untersuchungsverfahren miteinander kombiniert werden, teilte Ameos mit. (PM/RED)





