Eine Frau hält ein Smartphone in der rechten Hand. In der linken Hand hält sie ein  Thermometer. Auf dem Bildschirm ist eine Ärztin zu sehen. und
AOK/Colourbox/hfr

Neue AOK-Zahlen: Die Videosprechstunde wird beliebter

Die Zahl der Arztkontakte per Videochat steigt: Im ersten Halbjahr 2025 wurden 10.388 Videosprechstunden von Versicherten der AOK Nordwest mit Ärztinnen und Ärzten in Schleswig-Holstein durchgeführt - ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Eine Auswertung der AOK Nordwest zeigt, dass im Vergleichszeitraum 2024 noch 9.300 Beratungen zwischen AOK-Versicherten und Ärzten per Video, über PC, Laptop oder Smartphone durchgeführt wurden.  Am häufigsten nutzten in Schleswig-Holstein Allgemeinmediziner die Videosprechstunden. Danach folgten Internisten, Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. 
Um das ganze Potenzial der telemedizinischen Angebote nutzen und davon profitieren zu können, müssen die digitalen Alternativen nach Ansicht der AOK langfristig als Selbstverständlichkeit erkannt und angenommen werden. „Videosprechstunden bieten erhebliche Chancen für Patienten und Ärzteschaft“, wurde AOK-Vorstandschef Tom Ackermann in einer Mitteilung seiner Krankenkasse zitiert. Als Vorteile nannte er:

  • Keine Anfahrt
  • Keine Wartezeit
  • Optimierung des Praxisalltags
  • Effiziente Steuerung der Patientenströme
  • Stärkung des Arzt-Patientenverhältnisses

Die AOK verwies zugleich darauf, dass seit Anfang April neue Regeln für die Telemedizin gelten. Danach dürfen Ärzte und Psychotherapeuten in einem Quartal die Hälfte ihrer Behandlungen und Untersuchungen per Videogespräch abrechnen, vorher war die Anzahl auf 30 Prozent aller Leistungen begrenzt. Der Patient muss nicht in der Praxis bekannt sein, um per Videosprechstunde den Arzt zu konsultieren. (PM/RED)

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