Eine Animation zeigt ein helles Gebäude unter weiß-blauem Himmer. Am Rand sind Bäume auf dem Gelände zu erkennen.
© Sana Kliniken Lübeck

Neubau für Sana Kliniken Lübeck

Der Landeskrankenhausausschuss hat beschlossen, 180 Millionen Euro in das Investitionsprogramm für das Projekt „Sana Lübeck 2030" aufzunehmen. Der private Krankenhausträger hatte lange auf diese Entscheidung warten müssen und spricht jetzt von einem Meilenstein.

Der Ersatzneubau in Lübeck, für den der Weg mit der Entscheidung frei gemacht wurde, soll den Altbau der Sana Kliniken an der Kronsforder Allee ersetzen. Ziel ist es, auch künftig eine zeitgemäße und effiziente Patientenversorgung anbieten zu können. Der Neubau soll direkt an die zu erhaltende Intensivstation aus dem Jahr 2018 angebaut werden.
Die Beteiligten entschieden sich u.a. wegen der Bausubstanz des derzeitigen Altbaus aus den 1980er Jahren und der Gebäudetechnik für den Neubau. Auch die vorhandene Stationsstruktur weise „erhebliche Flächendefizite" auf, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die Sana Kliniken Lübeck sind zugleich Praxispartner des Gemeinschaftsprojekts „Beyond Expediency" des Ministeriums und der Technischen Hochschule Lübeck zur Zukunft des Gesundheitsbaus.

Ärztliche Direktoren sind erleichtert
 Dr. Felix Renken, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken, sprach von einem „wichtigen Signal für die langfristige Sicherung der Gesundheitsversorgung in Lübeck und der Region.“ Laut einer Pressemitteilung des Klinikträgers sagte Renken: „Ich bin sehr froh über dieses Bekenntnis, denn es gibt uns allen eine Perspektive und wir haben jetzt die Möglichkeit, weiter an unserem Gesundheitsstandort der Zukunft zu arbeiten.“
Renkens Stellvertreter Dr. Jens Schaumberg erwartet, dass sich die medizinischen und pflegerischen Abläufe im Neubau patienten- und mitarbeiterorientiert gestalten lassen. „Kurze Wege, neueste Technik und optimale Bedingungen für Notfälle verbessern die Versorgungsqualität spürbar", wurde Schaumberg in der Mitteilung zitiert.
In den kommenden Monaten sollen die Planungsgrundlagen im Austausch mit dem Gesundheitsministerium erarbeitet werden. Das Großprojekt wird über mehrere Haushaltsjahre verteilt finanziert werden. Landesgesundheitsministerin Prof. Kerstin von der Decken betonte in Zusammenhang mit den jüngsten Investitionen des Landes: „Bei den Maßnahmen legen wir Wert darauf, dass sie der auf Bundesebene weiterhin in Arbeit befindlichen Krankenhausreform weder vorgreifen noch zuwiderlaufen. Wir denken die Reform mit.“ (PM/RED) 

 

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