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Scheckübergabe am Malteser Krankenhaus in Flensburg ©Malteser St. Franziskus Hospital Flensburg

Malteser-Strahlentherapie investiert in KI - dank Förderverein

Das Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital in Flensburg setzt eine neue KI-gestützte Software zur Autokonturierung in der Strahlentherapie ein. Die Klinik verspricht sich davon mehr Genauigkeit in der Planung von Bestrahlungen und Zeitgewinn.

Die in Flensburg eingesetzte Lösung basiert auf der Technologie von Limbus AI und ermöglicht nach Angaben der Klinik eine präzise, schnelle und sichere Konturierung – automatisiert als Hintergrundprozess. „Die KI unterstützt uns dabei, die Zielvolumina und Risikoorgane innerhalb weniger Minuten automatisch zu konturieren. Das spart wertvolle Zeit und erhöht die Genauigkeit in der Planung der Bestrahlungen“, wird Dr. Justus Domschikowski, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie, in einer Mitteilung des Malteser Krankenhauses zitiert. Die Software „Limbus Contour“ wurde laut Klinik weltweit bei über 100.000 Scans eingesetzt und bietet eine Bibliothek von über 260 klinisch validierten anatomischen Strukturen. Die Lösung sei sofort einsatzbereit und lasse sich nahtlos in bestehende Planungssysteme integrieren.
Finanziert wird die Lösung durch den Förderverein Flensburger Kliniken, der sich dafür auf zwei Firmen aus der Region als Hauptsponsoren stützte. „Es ist erfreulich, dass unser erstes über den Förderverein finanziertes Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte und wir danken dem Förderverein und den Sponsoren sehr für ihr Engagement“, sagte der Ärztliche Direktor Prof. Stephan Timm laut Pressemitteilung. (PM/RED)

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