Eine Gruppe von sechs Menschen, darunter ein Mann im Arztkittel, stehen nebeneinander mit Blick zur Kamera in einem schlecht beleuchteten Flur.
© Sana Kliniken Lübeck

Lübecker Forum Hospiz- und Palliativversorgung mit großer Resonanz

Zum ersten Lübecker Forum Hospiz- und Palliativversorgung haben sich rund 100 Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bereichen der Hospiz- und Palliativversorgung in den Sana Kliniken Lübeck ausgetauscht. Eingeladen hatte das Gesundheitsnetzwerk Lübeck und Umgebung, dessen Vorsitzende Doreen Boniakowsky die Bedeutung einer verlässlichen Zusammenarbeit in der Hansestadt betonte.

Koordiniert wurde das Forum von Netzwerkkoordinatorin Julia Bernstorff, deren zu Jahresbeginn 2025 geschaffene Stelle zu gleichen Teilen von der Kommune und den Krankenkassen finanziert wird. „Die Netzwerkkoordination ist in kürzester Zeit zu einer festen Säule geworden. Sie hilft uns, Strukturen weiterzuentwickeln und in einem tragfähigen Netzwerk viele Vorteile für Menschen zu erarbeiten, deren Stimme selten laut ist – und ihnen so gemeinsam eine neue, laute Stimme zu geben“, wurde Boniakowski in einer Pressemitteilung der Sana Kliniken über das Forum zitiert.  

Boniakowski sieht die Lübecker Einrichtungen „startklar”, um sich „noch intensiver und zielgerichteter miteinander zu verbinden". Julia Schiffner, Leiterin des Gesundheitsamtes in Lübeck, betonte die Bedeutung der Aufgabe, schwerstkranke und sterbende Menschen in Lübeck und Umland zu versorgen. Wie die Begleitung dieser Menschen und ihrer Angehörigen gelingt, stellten die Akteure in mehreren Talkrunden vor. Zugleich machten sie deutlich, welcher Bedarf besteht und wie die Zusammenarbeit noch intensiviert werden könnte. Als Resümee hieß es in der Mitteilung: „Betroffene und ihre Angehörigen können sich auf ein starkes Netzwerk verlassen, das eng zusammenarbeitet und Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zuverlässig begleitet." (PM/RED)

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