Kreis Segeberg richtet Fachdienst ÖGD ein
Der Kreis Segeberg hat einen Fachdienst Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) geschaffen. Dort werden alle zentralen Aufgaben des ÖGD unter einer Leitung gebündelt. Dazu gehören der Infektionsschutz und der amtsärztliche Dienst, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der zahnärztliche Dienst, die Sozialpsychiatrie sowie die Bereiche Prävention, Gesundheitsplanung und Gesundheitsregion. Kommissarische Leiterin des Fachdienstes ÖGD ist Christiane Rimbach, Leiterin des Fachbereichs III „Soziales, Arbeit und Gesundheit“ in der Kreisverwaltung.
Von der Neustrukturierung erwartet der Kreis eine Stärkung des ÖGD und eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete. „Ziel ist es, Kompetenzen besser zu vernetzen, Abstimmungswege zu verkürzen und gesundheitliche Herausforderungen künftig noch schneller und abgestimmt zu bewältigen", hieß es in einer Mitteilung des Kreises. Landrat Jan Peter Schröder verwies auf die Bedeutung eines gut aufgestellten ÖGD, insbesondere in Krisenzeiten.
Zu den Aufgaben des ÖGD gehören unter anderem Schuleingangsuntersuchungen, zahnmedizinische Prävention in Kitas und Schulen, Impfberatung, Infektionsschutz, Trink- und Badewasserüberwachung sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen in gesundheitlich oder psychosozial herausfordernden Lebenssituationen. Ziel ist es, Gesundheit zu schützen, Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern. Wie berichtet, bereitet das Auslaufen des Paktes für Gesundheit, über den der Bund in vergangenen Jahren Mittel für die Arbeit des ÖGD bereitgestellt hatte, den Kreisen und ihren Fachdiensten derzeit Sorgen. (PM/RED)




