Länderübergreifende Kooperation für IT-Sicherheit im ÖGD
Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU – haben beide Länder eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Beschaffung und Bereitstellung von E-Learning-Angeboten vereinbart. Insgesamt werden neun Kurse zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz entwickelt, die speziell auf die Anforderungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zugeschnitten sind. Dienstleister für die technische Umsetzung ist die ML Gruppe zusammen mit der mybreev GmbH.
Als Ziele für ihre Kooperation nannten die beiden Bundesländer in einer gemeinsamen Mitteilung:
- Stärkung von IT-Sicherheit und Datenschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst
- Verbesserung der digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden
- Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberrisiken
- Weiterentwicklung der digitalen Reife der Einrichtungen
Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Prof. Kerstin von der Decken (CDU), sagte laut Mitteilung: „Ein moderner Öffentlicher Gesundheitsdienst bedeutet auch, dass digitale Prozesse möglichst sicher und der Umgang mit sensiblen Daten verantwortungsvoll ausgestaltet sein müssen. Die gemeinsamen Schulungsangebote tragen dazu bei, den Schutz dieser Daten weiter zu verbessern und Vertrauen zu stärken. Ich freue mich, dass wir hierzu Synergien auf Länderebene nutzen.“
Cyberkriminalität im Gesundheitswesen nimmt zu
In jüngster Zeit waren vermehrt auch Daten von schleswig-holsteinischen Patienten gehackt worden. Betroffen waren u.a. ein Dienstleister des UKSH und Kliniken des Ameos-Konzerns. Nicht immer ist bekannt, in welchem Ausmaß Schaden entstand. IT-Sicherheitsexperten sensibilisieren verstärkt für die Gefahr, die von Cyberkriminellen für Gesundheitsdaten ausgeht. (PM/RED)




