Kreis Ostholstein und Ameos kommunizieren künftig enger
Ausgangspunkt war eine Ankündigung des Klinikträgers, wie er in Ostholstein Leistungen zwischen den Ameos-Klinika Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn zulasten der beiden letztgenannten kleinen Standorte verlagert. Gaarz hatte nicht die Leistungsverlagerung, aber die Kommunikation hierüber öffentlich kritisiert. Daraufhin hätten intensive Gespräche" stattgefunden, hieß es einer Mitteilung des Kreises. Ergebnis: „Das gemeinsame Ziel ist es, die Kommunikation zur gesundheitlichen Versorgung in der Region künftig noch transparenter, verlässlicher und enger mit der kommunalen Ebene abzustimmen."
Kommunale Ebene wird eng eingebunden
„Mein Ziel ist es, mit dem Kommunikationsforum bestehende Informationsdefizite zu beenden und eine verlässliche, frühzeitige Kommunikation mit der kommunalen Ebene sicherzustellen. Wer Verantwortung für die Versorgung in der Region trägt, muss auch transparent und rechtzeitig informieren“, wurde Gaarz zitiert. Er wird das Forum gemeinsam mit Ameos- Vorstandsmitglied Stephan Freitag führen. Die Liste der weiteren Mitglieder des Kommunikationsforums zeigt, wie eng die kommunale Ebene in den Austausch eingebunden wird. Zu den Mitgliedern zählen die Kreispräsidentin, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Bürgervorsteherinnen und Bürgervorsteher der Standortgemeinden von Ameos, die Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktionen sowie der Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses des Kreistages.
Ausschuss wird am 26. Mai informiert
„Unser Ziel ist eine konstruktive Kommunikation mit dem Kreis Ostholstein über die erforderlichen Veränderungen in den Ameos-Klinika vor dem Hintergrund der Krankenhausstrukturreform des Bundes. Denn jetzt werden die Weichen für eine sichere Gesundheitsversorgung für Morgen gestellt“, wurde Ameos-Regionalgeschäftsführerin Katja Loesche zitiert. Sie soll in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Gesundheit am 26. Mai 2026 erneut über die anstehenden Veränderungen in den Ameos Klinika in Holstein informieren. (PM/RED)






