Krebsforschung soll gestärkt werden
Die Wissenschaftsministerinnen, -minister und -senatorinnen der norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben sich in Rostock auf der jährlich stattfinden Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz darauf verständigt, die Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten in Norddeutschland zu verstärken und verbessern. Auch die Krebsforschung soll laut einer Mitteilung der Wissenschaftsministeriums des diesjährigen Vorsitzlandes Mecklenburg-Vorpommern „gestärkt und vernetzt" werden. Wie dies geschehen soll, blieb offen.
Konferenz betont die Bedeutung länderübergreifender Zusammenarbeit
Von der Grundlagenforschung über klinische Studien bis hin zur Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten biete die länderübergreifende Zusammenarbeit besondere Chancen, hieß es im Anschluss. Ziel sei es, vorhandene Expertise und Forschungsinfrastrukturen besser zusammenzuführen und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Versorgung zu beschleunigen. Norddeutschland habe hier eine besondere Stärke: „exzellente Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Diese Potenziale wollen wir gemeinsam noch besser nutzen.“
Mit dem CCC-N (Comprehensive Cancer Center Niedersachsen in Göttingen/Hannover) und dem CCC Nord (Hamburg /Kiel/Lübeck) verfüge Norddeutschland bereits über zwei Einrichtungen, die von der Deutschen Krebshilfe als onkologische Spitzenzentren anerkannt sind. (PM/RED)






