Königin Silvia von Schweden besuchte das Malteser Krankenhaus
Königin Silvia von Schweden folgte der Einladung des Malteser St. Franziskus Hospitals in Flensburg, um die nach ihr benannte Station Silvia zu besichtigen. Die Spezialstation für Patientinnen und Patienten, die neben einer akuten Erkrankung zusätzlich an einer Demenz leiden, wurde vor elf Jahren eröffnet und hat sich seitdem laut Klinikträger zu einem „Leuchtturmprojekt der demenzsensiblen Krankenhausversorgung in Schleswig-Holstein" entwickelt.
Auf der Station werden jährlich rund 250 Patientinnen und Patienten betreut; zehn Behandlungsplätze stehen zur Verfügung. In ihrer Rede verdeutlichte Königin Silvia laut Pressemitteilung der Malteser, dass es ihr ein Herzensanliegen sei, dass Menschen mit Demenz ins Bewusstsein rücken. Die Gesellschaft verstünde immer besser, welchen Herausforderungen diese Menschen im Alltag begegnen – aber auch, wozu sie noch in der Lage seien. Sie ergänzte, dass besonders während einer Behandlung in einem Krankenhaus deutlich würde, wie wichtig ein Ort sei, an dem sie Orientierung finden und Zuwendung spüren.
Eigene Bedürfnisse der Patienten mit Demenz
„Dementiell erkrankte Patienten haben Bedürfnisse, die sich vollkommen von denen anderer Patienten unterscheiden. Neue Eindrücke, fremde Gesichter und ein ungewohntes Tempo überfordern sie häufig. Deshalb haben wir mit der Station Silvia eine Umgebung geschaffen, die Sicherheit vermittelt und in der wir die Versorgung speziell auf diese wachsende Patientengruppe abstimmen“, wurde Dr. Klaus Weil, Chefarzt der Geriatrie und Frührehabilitation im Haus, in der Mitteilung zitiert.
Bei einem Rundgang über die Station erhielt die Königin Einblicke in die Arbeit auf „ihrer“ Station, sprach mit Mitarbeitenden aus Pflege, Therapie und ärztlichem Dienst und nutzte die Gelegenheit, um mit den Patientinnen und Patienten in den Austausch zu kommen. „Der heutige Besuch ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Mitarbeitenden, der Zugewandtheit für unsere Patientinnen und Patienten und für eine Haltung, die uns als christliches Krankenhaus ausmacht: Menschen in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen, so wie sie sind – mit Respekt, Empathie und Zeit für ihr Tempo“, sagte Klinik-Geschäftsführerin Kerstin Ganskopf anschließend. (PM/RED)






