IDH zeichnet Bericht über Machtmissbrauch an Unikliniken aus
Damit würdigte die Jury des IDH einen Beitrag in der Wochenzeitung „Die Zeit“, in dem Grabbe und Agarwala über Machtmissbrauch gegenüber Frauen berichteten, gefördert durch etablierte und tradierte hierarchische Strukturen. Anhand mehrerer Fallbeispiele zeigten sie ein zunehmend problematisches Spannungsverhältnis zwischen Schwangerschaft und Familie einerseits und Erwartungen des Arbeitgebers an die Berufsausübung andererseits auf, hieß es in einer Pressemitteilung der Apothekerkammer Schleswig-Holstein.
Ebenfalls nominiert war Oliver Wunder für seine neun Berichte im Hamburger Abendblatt zur Schließung einer Onkologie-Praxis in Norderstedt. Der Autor beschreibe die vielfältigen Probleme, die sich für schwerkranke und verzweifelte Patientinnen und Patienten, aber auch für weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte ergeben, wenn eine Praxis infolge einer Insolvenz plötzlich schließt.
Darüber hinaus wurde Martina Keller für ihre ARD-Audiodokumentation „Black Box Sterbehilfe – Doku über assistierten Suizid“ nominiert. Darin berichtet Keller über die steigende Zahl der Fälle von Suizidhilfe. Ihr gelinge es, das sensible und vielschichtige Thema der Sterbehilfe in einem aufwändig recherchierten Beitrag aufzubereiten und es von vielen verschiedenen Seiten zu beleuchten, hieß es weiter. (PM/RED)





