Helios Schleswig: Neubau für die Forensische Psychiatrie
Der neue Gebäudekomplex wird das seit 1989 genutzte Gebäude „Haus 14“ ersetzen. Schleswig-Holsteins Justiz- und Gesundheitsministerin Prof. Kerstin von der Decken (CDU) überreichte den Fördermittelbescheid in Schleswig und sprach von einem „weiteren Meilenstein auf dem Weg zu mehr Therapieplätzen im Maßregelvollzug". Hierzu registriere das Land einen steigenden Bedarf.
„Zugleich verbessern wir die Voraussetzungen, damit die Therapien gut verlaufen und Patientinnen und Patienten erfolgreich auf ein straffreies Leben vorbereitet werden können. Mit dem Neubau wird außerdem die Attraktivität der Forensik als Arbeitsort für die engagierten Mitarbeitenden gesteigert“, wurde die Ministerin in einer gemeinsamen Mitteilung des Ministeriums und von Helios zitiert.
Klinikgeschäftsführerin Cornelia Herold sieht mit dem Neubau die Voraussetzungen für einen therapeutischen Rahmen geschaffen, der heutigen fachlichen Standards entspreche. Der derzeitige Gebäudekomplex biete nicht mehr die baulichen Voraussetzungen, die für eine moderne Weiterentwicklung des Standortes erforderlich seien. Eine Machbarkeitsstudie des Landes habe gezeigt, dass eine umfassende Sanierung weder wirtschaftlich vertretbar noch funktional zielführend gewesen wäre. Deshalb entsteht der Neubau unmittelbar hinter dem seit 1989 genutzte Gebäude „Haus 14“ und wird das alte Gebäude ersetzen. Auch die angrenzende Sporthalle wird durch einen modernen Neubau ersetzt.
Planung und Umsetzung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Helios Klinikum Schleswig, das die forensische Einrichtung betreibt. Zusammen mit den im Dezember 2023 bewilligten Mitteln für den ersten Bauabschnitt beträgt die Fördersumme nun rund 42 Millionen Euro. (PM/RED)






