Helios Klinik Schleswig berät Selbsthilfegruppe
Ziel der ehrenamtlichen Beratung ist es, betroffene Patienten und ihre Angehörigen durch regelmäßigen fachlichen Austausch zu unterstützen und ihnen eine verlässliche Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Prostataerkrankungen zu bieten. Ein Mitglied des urologischen Teams unter Leitung von Prof. Stefan Hautmann steht der Selbsthilfegruppe bei Bedarf beratend zur Verfügung.
Austausch als Bestandteil der Krankheitsbewältigung
Im Mittelpunkt stehen dabei medizinische Informationen, die Beantwortung allgemeiner Fragen sowie der persönliche Austausch mit den Teilnehmenden. Die Beratung soll die Arbeit der Selbsthilfegruppe ergänzen, ohne die individuelle ärztliche Behandlung zu ersetzen. „Medizin endet nicht mit der Behandlung in der Sprechstunde oder im Operationssaal. Der Austausch mit anderen Betroffenen und verlässliche Informationen sind für viele Patienten ein wichtiger Bestandteil der Krankheitsbewältigung. Diese Kooperation ist für uns gelebte Patientennähe und ein wichtiger Beitrag zur ganzheitlichen Versorgung“, wurde Chefarzt Hautmann in einer Mitteilung der Klinik zitiert.
Michael Witt von der Selbsthilfegruppe, die sich monatlich trifft, verwies auf die Bedeutung der Selbsthilfe: „Der Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation kann Orientierung geben, Ängste abbauen und das Gefühl vermitteln, mit den eigenen Herausforderungen nicht allein zu sein." (PM/RED)





