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Geesthacht entlässt und zahlt Halteprämien

Im Krankenhaus Geesthacht hat die Sanierungsphase begonnen. 250 Mitarbeitende müssen das Haus verlassen. Bis März zahlt das Krankenhaus Halteprämien.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Schwarzenbek wurde kürzlich das Hauptverfahren zur Eigenverwaltung des Krankenhauses Geesthacht eröffnet. Damit begann die eigentliche Umsetzungsphase der Sanierung. Mit Verfahrenseröffnung werden die Gehälter der Mitarbeitenden wieder aus den laufenden Einnahmen des Krankenhauses gezahlt. Zugleich startete die operative Restrukturierung mit dem Ziel, den Standort wirtschaftlich zu stabilisieren und bis zum 31. März 2026 in die neue Struktur als spezialisierte Fachklinik mit Akutfunktion zu überführen.

Um diesen Zeitplan realisieren zu können, wurden die Mitarbeitenden der betroffenen Abteilungen in persönlichen Gesprächen informiert. Rund 250 Mitarbeitende, deren Arbeitsplätze entfallen, erhalten nach dem mit Betriebsrat und Mitarbeitervertretung verhandelten Interessenausgleich und Sozialplan eine Kündigung. 

Prof. Lars Timm, Geschäftsführer des Krankenhauses Geesthacht, nannte die Maßnahmen in einer Presseerklärung zum Jahreswechsel „schmerzhaft, aber notwendig, um den Standort nachhaltig zu stabilisieren und überhaupt zu erhalten."  Er sieht für Geesthacht aber nach Umsetzung der Maßnahmen „eine tragfähige medizinische Perspektive.“

Zur Sicherung des Betriebs bis zum 31. März 2026 soll der besonderen Belastung der Mitarbeitenden durch sogenannte Halteprämien Rechnung getragen werden. Mitarbeitende in von Stilllegung betroffenen Bereichen sollen im Januar 500 Euro, im Februar 750 Euro und im März 1.000 Euro gezahlt werden. Zusätzlich erhalten alle Mitarbeitenden, die bis zum 31. März im Unternehmen tätig sind, eine anteilige Jahressonderzahlung in Höhe von 500 Euro. (PM/RED)

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