Fortbildung: „Hygiene in unruhigen Zeiten"
„Hygiene in unruhigen Zeiten“ haben die Organisatoren das Forum überschrieben. Dabei geht es allerdings nicht um die unruhige Weltlage, wie einer der beiden Programmverantwortlichen der Tagung und Co-Leiter der Krankenhaushygiene der Westküstenkliniken, Dr. André Bode, betonte. „Hygiene im Krankenhaus und Gesundheitseinrichtungen ist vielschichtig und unterliegt auch dank des technischen Fortschritts einem stetigen Wandel. Daher ist es so wichtig, dass sich die Expertinnen und Experten zu Infektionsschutz und Krankenhaushygiene regelmäßig austauschen. Dazu wollen wir mit unserem Forum wieder einen Beitrag leisten“, wurde Bode in einer Ankündigung des WKK zitiert.
Viel gelernt aus Corona
Das letzte Hygieneforum des 6K Verbundes, in dem die Westküstenkliniken gemeinsam mit dem Klinikum Itzehoe, dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und dem Städtischen Krankenhaus in Kiel organisiert sind, fand im Jahr 2020 - drei Wochen vor dem Corona-Lockdown - statt. „Durch Corona haben wir viel gelernt und vieles ist heute selbstverständlich, wie beispielsweise der Nachweis von Krankheitserregern im Abwasser. Das wird auch auf dem Hygieneforum am Beispiel von Grippeviren ein Thema sein. Wir werden uns aber auch mit Themen wie Sepsis, Antibiotika-Einsatz und Hygiene im Rettungsdienst befassen“, sagte Dr. Sandra Rasmussen, die zweite Programmverantwortliche und ebenfalls Co-Leiterin der Krankenhaushygiene der Westküstenkliniken.
Die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von Landesgesundheitsministerin Prof. Kerstin von der Decken (CDU) richtet sich an alle Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Gesundheitseinrichtungen, bei denen Hygiene ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist, wie zum Beispiel Hygienebeauftragte in der Pflege oder hygienebeauftragte Ärzte. Die Anmeldungen sind unter 6K-Hygieneforum, auf der Homepage der 6K Kliniken www.6k-kliniken.de oder am Bildungszentrums der Westküstenkliniken www.westkuestenkliniken.de/bildungszentrum möglich. (PM/RED)






