Fünf Männer in dunklen Anzügen stehen nebeneinander und schauen in die Kamera. Hinter ihnen ist ein blaues Schild mit der Aufschrift Hobby zu lesen.
Prof. Jens Scholz, Pierre Gilgenast, Bernd Löher, Daniel Günther, Pit Horst (von links) nach der Kuratoriumssitzung. ©Fabian Frühling, für UKSH-Gutes tun!/uksh.de/gutestun

Fördergeld für zwölf Projekte am UKSH in Kiel und Lübeck

Die Förderstiftung des UKSH stellt erneut eine Rekordsumme für Einzelprojekte am UKSH bereit. Auch die Zahl der Mitglieder in der Förderstiftung wächst weiter.

Fast 512.000 Euro hat die Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in diesem Jahr für zusammen zwölf Projekte bewilligt. Sie wurden aus 43 eingereichten Anträgen ausgewählt. Die Zusagen belaufen sich auf Summen zwischen 8.199 € und 129.550 Euro. Am Kieler Standort profitieren drei Projekte, in Lübeck fünf. Vier Projekte laufen campusübergreifend. 

Zu den geförderten Projekten zählt etwa eine intraoperative Sonographie, die eine präzisere Tumorlokalisierung während des Eingriffs ermöglicht und die Qualität der Tumorentfernung verbessert. Diese Technik kann mit einer Unterstützung in Höhe von 65.000 Euro an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKSH in Lübeck eingeführt werden. Ein anderes Beispiel: Ein Projekt der Kieler Klinik für Neurologie betrifft den Ausbau eines Therapiesystems, das fokussierten Ultraschall mit moderner 3-Tesla-MRT-Bildgebung kombiniert. Das Verfahren erlaubt die nicht-invasive Behandlung neurologischer Erkrankungen wie Tremor und Parkinson. 

Seit 2013 sind mehr als vier Millionen Euro in 158 Förderprojekte geflossen. Über die Vergabe entscheidet ein Kuratorium; die geförderten Projekte werden von den Projektverantwortlichen am UKSH persönlich präsentiert. “Die diesjährige Rekordfördersumme zeigt, wie gezielt und nachhaltig die UKSH-Förderstiftung wirkt”, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der Vorsitzender des Kuratoriums ist. Zugleich wurde das Stiftungsvermögen auf über drei Millionen Euro ausgebaut.  In der Stiftung sind mittlerweile 80 Unternehmer vertreten, die jährlich mit mindestens 10.000 Euro zur Stärkung der Universitätsmedizin beitragen. (PM/RED)

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