DMP Rheumatoide Arthritis startet
Das DMP Rheumatoide Arthritis ist Anfang Juli in Schleswig-Holstein gestartet. Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, das dieses DMP umsetzt. Nach Angaben der Krankenkassen haben sich landesweit mehr als 250 Hausärzte, Internisten und Orthopäden mit dem Schwerpunkt Rheumatologie in das Programm eingeschrieben.
In Schleswig-Holstein leben rund 40.000 Menschen mit Rheumatoider Arthritis. "Ziel des Programms ist es, für die Betroffenen eine möglichst langanhaltende und weitgehende Entzündungs- und Beschwerdefreiheit sowie eine niedrige Krankheitsaktivität zu erreichen“, wird Claudia Straub, Leiterin der vdek-Landesvertretung, stellvertretend für alle gesetzlichen Krankenkassen in Schleswig-Holstein in einer Mitteilung des Vdek zitiert. Dadurch sollten Gelenkschäden vermieden, Schmerzen reduziert sowie die Beweglichkeit verbessert werden.
Einige Ärzte werden neben der medizinischen Behandlung auch Patientenschulungen anbieten, in denen Betroffene lernen, wie sie besser mit ihrer Erkrankung umgehen können. Außerdem beteiligen sich zum Programmstart zwei Krankenhäuser und eine Reha-Klinik. Die Krankenkassen betonten, dass weitere entsprechend qualifizierte Ärzte, Krankenhäuser und Reha-Kliniken willkommen seien, „um das DMP auf eine noch breitere Basis zu stellen.“ (PM/RED)


