Eine blonde Frau mit kurzen Haaren im dunklen Blazer (links) und ein Mann im blauebn Jackett über blauem Pullover stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Schild mit der Aufschrift Malteser zu erkennen.
Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein © Malteser

Diako Flensburg: Malteser übernehmen Geschäftsführung

Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein werden ab ersten März 2026 für die Geschäftsführung der beiden Flensburger Krankenhäuser verantwortlich sein. Diako-Geschäftsführer John Näthke nimmt seinen Hut.

Der Geschäftsführer-Wechsel in Flensburg gilt ab Vollzug des angestrebten Trägerwechsels zum ersten März 2026. Ab diesem Zeitpunkt sollen Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein laut einer Mitteilung der Malteser gemeinsam die Geschäftsführung beider Häuser übernehmen. 

Kerstin Ganskopf leitet seit Oktober 2024 die Geschäfte der Malteser Norddeutschland gGmbH und des dazugehörigen Flensburger Malteser Krankenhauses. In Schleswig-Holstein war sie zuvor für das FEK Neumünster und das Sankt Elisabeth-Krankenhaus (SEK) in Eutin verantwortlich. Sie ist auch Vorsitzende im Verband der Krankenhausdirektoren (VKD) für Schleswig-Holstein und Hamburg. 
 Philipp zu Löwenstein ist aktuell Generalbevollmächtigter der Malteser Deutschland gGmbH für das Fördeklinikum und hatte im Mai 2024 kommissarisch die Geschäftsführung des St. Franziskus-Hospitals übernommen. Auch er verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Geschäftsführung von Krankenhäusern.

„Wir haben künftig die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung für die Patientinnen und Patienten aus einer Hand zu übernehmen und die beiden bestehenden Standorte bis zu einem Umzug ans Peelwatt immer mehr zu einem gemeinsamen Krankenhaus zu entwickeln. Darauf und auch auf das Zusammenwachsen mit den neuen Kolleginnen und Kollegen freue ich mich“, wurde Ganskopf in der Mitteilung zitiert. Löwenstein kündigte an, die Planungen für das zukünftige Fördeklinikum „mit voller Kraft" voranzutreiben. 

Näthke war rund zwei Jahre Geschäftsführer in Flensburg. Zuvor war er als Manager u.a. für Helios in Schleswig, für Vamed und für Ameos im Klinikbereich tätig. Er resümierte, dass es in der Diako gemeinsam mit den Beschäftigten gelungen sei, „wichtige Veränderungen umzusetzen und tragfähige Grundlagen für ein weiteres erfolgreiches Arbeiten zu schaffen". Kurz vor seiner Amtszeit musste das Haus Insolvenz anmelden und konnte sich anschließend unter seiner Geschäftsführung wirtschaftlich stabilisieren. Das Geschäftsjahr 2025 schloss die Diako mit einem positiven Jahresergebnis ab. Über Näthkes weiteren Pläne wurde offiziell nichts bekannt. (PM/RED)

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