Doktorand Denis Pinkle mit seinen Betreuern Dr. Lennart Lenk (Mitte) und Dr. Dennis Das Gupta (links) im Labor.
Denis Pinkle, Dr. Lennart Lenk und Dr. Dennis Das Gupta (v. r. n. l.) ©Melissa Cornils

Carreras-Stiftung fördert Doktoranden der CAU

Denis Pinkle, Doktorand an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), wurde jetzt mit dem José Carreras-GPOH-Promotionsstipendium ausgezeichnet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium wird alljährlich von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS) und der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) vergeben.

In seiner Dissertation untersucht der Stipendiat die Rolle des Botenstoffs Interleukin-7 (IL-7) bei der Entstehung von Resistenzen gegenüber Therapien zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL). An dieser aggressiven Form von Blutkrebs erkranken vor allem Kinder. Pinkle arbeitet an seiner Promotion im Rahmen des Kiel Oncology Networks (KON) und des Universitären Cancer Centers Schleswig-Holstein (UCCSH). Betreut wird er dabei von Dr. Lennart Lenk, Co-Leitung der Arbeitsgruppe Translationale ALL-Forschung an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin I, und Dr. Dennis Das Gupta, Clinician Scientist an der Klinik für Innere Medizin II, Hämatologie und Onkologie. Beide Wissenschaftler gratulierten Pinkle. „Dass sich unser Doktorand in dem kompetitiven Auswahlverfahren durchsetzen konnte, spricht für die besondere Qualität seiner Arbeit und bestätigt unseren vielversprechenden Forschungsansatz", sagte KON-Mitglied Lenk.

Über das Kiel Oncology Network (KON)
Das Kieler Krebsforschungsnetzwerk wurde 2013 als Bestandteil des CAU-Forschungsschwerpunkts Kiel Life Science mit dem Ziel gegründet, die Forschungsaktivitäten möglichst vieler grundlagen- und klinisch ausgerichteter Forschender auf dem Gebiet der Onkologie zu vereinen und deren Zusammenarbeit zu fördern. Das KON umfasst ein breites Spektrum von langjährigen und exzellenten Expertisen im Bereich der Onkologie, u.a. Tumorbiologie, Genetik und Epigenetik, Immunologie, Pharmakologie, Pathologie, Strukturbiologie sowie modernste Bildgebungsverfahren. Ziel ist es, unter Nutzung von umfassenden und multidisziplinären Analysestrategien ein deutlich verbessertes Verständnis aller wichtigen Schritte der Tumorevolution sowie Resistenzmechanismen gegenüber Krebstherapien zu erhalten – und so die Prognose und die Überlebenschancen von Krebspatientinnen und -patienten entscheidend zu verbessern. (PM/RED)

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