Bluthochdruck: mehr Menschen in Schleswig-Holstein betroffen
Für alle gesetzlich Krankenversicherten in Schleswig-Holstein verordneten die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 insgesamt 5,45 Millionen Packungen blutdrucksenkender Mittel. Insgesamt zahlten die gesetzlichen Krankenkassen dafür über 115 Millionen Euro. Damit entfielen fast ein Viertel (23,9 Prozent) aller Verordnungen im Fertigarzneimittelmarkt auf Blutdrucksenker. Die Auswertung zeigt auch, dass ein zu hoher Blutdruck häufiger bei Frauen als bei Männern diagnostiziert wird. Die Prävalenz lag bei Frauen bei 29,7 Prozent, bei Männern bei 27,1 Prozent.
„Angesichts der hohen Prävalenz und der schweren möglichen Folgen der Erkrankung ist es wichtig, Bluthochdruck ernst zu nehmen“, mahnte AOK-Chef Tom Ackermann. Er verwies zudem darauf, dass neben Medikamenten auch ein gesunder Lebensstil helfen könnte. (PM/RED)






